Ermittlungen nach Explosion an Lagerfeuer laufen noch
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von AgenturenFünf Jugendliche wurden bei der Explosion leicht verletzt
Bild: APA/APA/FOTOKERSCHI / TOBIAS SCHARTNER/FOTOKERSCHI / TOBIAS SCHARTNER
Nach der Explosion an einem Lagerfeuer Samstagabend in St. Oswald (Bezirk Freistadt), bei der fünf Jugendliche zwischen zehn und 14 Jahren verletzt worden waren, sind am Montag die Ermittlungen der Polizei in vollem Gang gewesen. Auslöser für die Explosion war ein Kriegsrelikt unter der Erde. Auch bei einer zweiten Feuerstelle wurde eine Gewehrsprenggranate gefunden.
Seit 20 Jahren veranstalte der Besitzer auf dem Areal Camps für Jugendliche. Über das verlängerte Maiwochenende war eine Jugendgruppe der Feuerwehr aus dem Bezirk Vöcklabruck dort. Regelmäßig werden dabei auch an den Feuerstellen Lagerfeuer entzündet. Das Brennholz werde in einem abgeschlossenen Schuppen gelagert, zu dem nur der Besitzer und dessen Tochter einen Schlüssel hätten, so die Polizei. Üblicherweise werde das Holz immer in einer Feuerschale entzündet, was dieses Mal jedoch nicht der Fall gewesen sei, hieß es. Weitere Details waren von der Polizei nicht zu erfahren.
Seit wann die Kriegsrelikte unter den Feuerstellen vergraben gewesen sein könnten, sei noch Gegenstand der Ermittlungen. Aus dem Kepler Uniklinikum hatte es schon Sonntagabend geheißen, dass die Jugendlichen - vier Mädchen und ein Bub - nach einer ambulanten Versorgung nach Hause gehen konnten.
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