Erzbischof Grünwidl beim Papst geladen
Veröffentlicht:
von AgenturenGrünwidl bei seiner Amtseinführung Ende Jänner
Bild: APA/APA/ERZDIÖZESE WIEN/SCHÖNLAUB
Der Wiener Erzbischof Josef Grünwidl hat am 11. Mai eine Privataudienz bei Papst Leo XIV.. Das gab er am Samstag im Interview mit der "Presse" (online) anlässlich seines 100. Tages im Amt am kommenden Montag bekannt. Auch in den Tagen nach der Audienz wird Grünwidl in Rom bleiben und sich in den verschiedenen Dikasterien (vatikanische "Ministerien") vorstellen. Er habe einige "Anliegen und Bitten", die er nach Rom mitnehme, wollte diese aber nicht über die Medien ausrichten.
Besprechen möchte er mit dem Papst jedenfalls die Frage der Ökumene und des interreligiösen Dialogs. "Wobei ich mit voller Überzeugung sagen kann, dass wir in Österreich gut aufgestellt sind", so Grünwidl. Mit Papst Leo will er auch darüber sprechen, "was es an Veränderungen und Strukturveränderungen und sich ändernder Kirchengestalt gibt. Dann gehe ich davon aus, dass er auch an mich einige Fragen haben wird."
Auf die Frage, von wem die Initiative für das Treffen ausging, meinte Grünwidl: "Es ist üblich, dass man sich einige Zeit nach der Bischofsweihe auch beim Papst meldet. Es ist dann erstaunlich rasch gegangen, dass ich eine Privataudienz bekommen habe." Über den Beginn seiner Amtszeit resümiert Erzbischof durchwegs positiv: "Ich habe es wirklich noch nicht bereut. Ich mache das jetzt gerne und spüre sehr viel Wohlwollen und Rückenwind."
Mehr entdecken

"Enormes Potenzial"
Marterbauer kündigt Tiefengeothermie-Gesetz im Herbst an

Gesundheit
Bessere Behandlung von Hirntumoren mit neuem System in Tirol

Spezialkräfte im Einsatz
Wien: Suche nach weiterer vermisster Person nach Hauseinsturz

Unter 4,5 Sekunden
Mädchen aus China stellt Zauberwürfel-Rekord auf

München
Unfall bei Wiesn-Fahrgeschäft: Mitarbeiter tot auf Oktoberfest

"Abschussliste"
WWF-Warnung vor 1.000 toten Bibern in Österreich
