Frau bei Wiener Bushaltestelle Spritze in Oberarm gerammt

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++ ARCHIVBILD ++ 38-Jähriger nach Attacke mit Spritze auf freiem Fuß angezeigt

Bild: APA/APA/dpa/Julian Stratenschulte


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Ein 38-Jähriger soll an einer Bushaltestelle in Wien-Floridsdorf eine Frau mit einer Spritze attackiert haben. Der offenbar drogenkranke österreichische Staatsbürger habe die ihm unbekannte 20-Jährige in der Leopoldauer Straße damit in den Oberarm gestochen. "Danach soll er zu der Frau sinngemäß gesagt haben, dass sich Gift in der Spritze befinde und sie ihm jetzt folgen müsse, sonst würde sie sterben", sagte Polizeisprecher Markus Dittrich am Samstag.

Die Tat wurde am Freitag gegen 13.00 Uhr verübt. Der Mann habe den Tatort danach verlassen, während die 20-Jährige umgehend die Polizei rief. Der Verdächtige wurde noch ganz in der Nähe entdeckt und vorläufig festgenommen. "Die Spritze wurde sichergestellt", so der Sprecher. Die Berufsrettung versorgte das Opfer an Ort und Stelle, ehe die Frau in ein Spital gebracht wurde.

Amtsarzt führte Blutabnahme durch, um Ansteckungsrisiko zu klären

"Der 38-Jährige bestritt in seiner Vernehmung die Tat und gab an, er habe nur Suchtgift kaufen wollen", berichtete Dittrich. Ein Richter ordnete beim Beschuldigten eine Blutabnahme durch einen Amtsarzt für weitere Untersuchungen an, um ein mögliches Ansteckungsrisiko der Frau abzuklären.

Der Mann wurde schließlich über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien auf freiem Fuß angezeigt. Die Ermittlungen laufen wegen des Verdachts der Körperverletzung, der schweren Nötigung sowie der vorsätzlichen Gefährdung von Menschen durch übertragbare Krankheiten.

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