Großer Schritt Richtung Klassenerhalt - WSG bezwingt WAC 3:1
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von AgenturenGroßer Jubel bei der WSG
Bild: APA/APA/EXPA/ STEFAN ADELSBERGER/EXPA/ STEFAN ADELSBERGER
Die WSG Tirol hat am Samstag einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga gefeiert. Die Tiroler besiegten in der 25. Runde nach frühem Schock den kriselnden WAC 3:1 (0:1). Jessic Ngankam brachte die Kärntner zwar in Führung (9.). Valentino Müller vom Elfmeterpunkt, Ademola Ola-Adebomi (77.) und Moritz Wels (94.) drehten die Partie zugunsten der WSG. Der Polster auf Schlusslicht Blau-Weiß Linz wuchs auf acht Zähler an.
Jener des WAC beträgt indes nur vier Punkte. Die Kärntner kassierten am Innsbrucker Tivoli die achte Auswärtsniederlage in Folge. In der Bundesliga blieben sie zum neunten Mal ohne Sieg.
WAC glückte Traumstart
Dabei erwischte der angezählte WAC einen Traumstart. Dejan Zukic setzte sich über die rechte Außenbahn durch und spielte im Zentrum Ngankam frei. Die Frankfurt-Leihgabe schob nach perfekter Mitnahme gekonnt ins linke untere Ecke ein. Den frühen Schock verdaute die WSG rasch, Moritz Wels hatte den Ausgleich auf dem Fuß. Aus zentraler Position fiel sein Abschluss jedoch zu zentral aus (19).
Mit Fortdauer nahm die WSG das Zepter mehr und mehr in die Hand, im letzten Drittel fehlte aber oft die entscheidende Idee. Der WAC beschränkte sich großteils aufs Verteidigen und lauerte auf Konter. Gefahr entfachte aus diesen jedoch keine. Damit blieben weitere Torchancen bis zum Pausenpfiff aus.
Wende in Halbzeit zwei
Dies änderte sich nach Wiederbeginn schlagartig. Wels traf nach einer präzisen Flanke nur den Innenpfosten (49.). Auf der Gegenseite knallte Rene Renner den Ball an die Querlatte (55.). Nachdem abermals Wels an WAC-Keeper Nikolas Polster scheiterte, landete ein Distanzschuss von Taferner an der Hand von Renner. Den fälligen Elfmeter verwertete Kapitän Müller eiskalt zum längst überfälligen Ausgleich.
Bedingt durch den Gegentreffer schraubte auch der WAC die Offensivbemühungen in die Höhe. Ngankam setzte sich im Strafraum robust durch, sein Schuss landete im Außennetz. (70.). Die Wende brachte letztlich eine Standardsituation. Nach einer Ecke kam der Ball über Umwege zu Ola-Adebomi, der per Kopf den Führungstreffer erzielte. In der Nachspielzeit durfte dann auch noch Wels jubeln. Der Youngster behielt im Eins-gegen-eins mit Polster diesmal die Oberhand.






