Burgenland
Hipp-Rückruf: 15 Mikrogramm Rattengift in Glas gefunden
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von Quelle: APA, JOYN NewsUntersucht wird nun, was ein Verzehr der Babynahrung bedeutet hätte
Bild: APA/APA/THEMENBILD/TOBIAS STEINMAURER
In dem manipulierten Glas mit Hipp-Babynahrung, das am vergangenen Samstag in Schützen am Gebirge (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) sichergestellt wurde, waren 15 Mikrogramm Rattengift.
Das Wichtigste in Kürze
In einem sichergestellten Hipp-Babyglas wurden 15 Mikrogramm Rattengift gefunden.
Die Polizei sucht weiter nach einem zweiten manipulierten Glas
Das teilte die Staatsanwaltschaft Eisenstadt am Freitag mit. Eine weitere toxikologische Beurteilung soll nun klären, welche Auswirkungen ein Verzehr gehabt hätte.
Ermittelt wird zusätzlich zur vorsätzlichen Gemeingefährdung auch wegen versuchter absichtlich schwerer Körperverletzung.
Die gesundheitlichen Folgen der Dosis für einen Kinderkörper werden laut Staatsanwaltschaft noch im Detail untersucht - auch ob diese tödlich hätte sein können. Mit Ergebnissen rechnet man frühestens Ende nächster Woche.
Suche nach zweitem Glas geht weiter
Die burgenländische Polizei sucht unterdessen weiter nach dem zweiten mutmaßlich manipulierten Glas, das in derselben Spar-Filiale in Eisenstadt verkauft worden sein soll.
Aufgetaucht ist dieses bisher nicht, obwohl zuletzt auch gezielt Familien mit Kleinkindern aus der Umgebung angesprochen wurden.
Die deutschen Behörden ermitteln in dem Fall wegen des Verdachts der versuchten Erpressung des Babykostherstellers. In Österreich, Tschechien und der Slowakei wurden bisher insgesamt fünf manipulierte Babynahrungsgläser vor dem Verzehr sichergestellt.
Der Rückruf der Hipp-Produkte bei Spar war in der Nacht auf Samstag öffentlich geworden. Hinweise hatte es konkret zum Artikel Hipp "Gemüsegläschen Karotte mit Kartoffel" 190 Gramm gegeben. Vorsorglich nahmen auch andere Supermärkte das Produkt aus dem Verkauf.
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