Italien führt Verfahren gegen Bar-Betreiber in Crans-Montana

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von Agenturen

Das Entsetzen nach der Brandkatastrophe war enorm

Bild: APA/APA/AFP/FABRICE COFFRINI


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Die Staatsanwaltschaft in Rom hat gegen Jacques und Jessica Moretti, die Betreiber der Bar "Le Constellation" im Schweizer Crans-Montana, nach der Brandkatastrophe zu Silvester ein Verfahren eröffnet. Die Akten enthalten unter anderem die Aussagen der jungen Italiener, die bei dem Inferno am 1. Jänner verletzt wurden, wie es am Dienstag hieß.

Die in Rom eröffnete Untersuchung betrifft fahrlässige Tötung, mehrfachen fahrlässigen Totschlag, Brandstiftung sowie sehr schwere Körperverletzung unter erschwerenden Umständen wegen Verstößen gegen die Vorschriften zur Unfallverhütung. Sie wird vom Staatsanwalt Francesco Lo Voi gemeinsam mit dem stellvertretenden Staatsanwalt Giovanni Conzo und dem Staatsanwalt Stefano Opilio geleitet.

41 Menschen kamen in der Bar ums Leben

Die Akten enthalten auch die Aussagen der beim Brand verletzten jungen Italiener. Im Rahmen der Ermittlungen ordneten die Staatsanwälte die Sicherstellung der Mobiltelefone der Opfer und Überlebenden als Beweismittel an, um den Hergang der Ereignisse zu rekonstruieren. In der Nacht auf Neujahr kamen 41 junge Menschen ums Leben, darunter sechs Italiener. Weitere 115 wurden verletzt.

Auch in Frankreich läuft ein Verfahren. Anfang Jänner eröffnete die auf "Grossschadensereignisse" spezialisierte Abteilung der Staatsanwaltschaft Paris eine Untersuchung, um den französischen Opfern und ihren Angehörigen eine gemeinsame Anlaufstelle in Frankreich zu bieten und gegebenenfalls den Austausch mit den Schweizer Behörden zu erleichtern.

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