Nach Brandkatastrophe
Crans-Montana: Alle italienischen Opfer wieder zu Hause
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von Quelle: APA, JOYN NewsZEIT IM BILD 2
Schleppende Aufarbeitung nach Crans-Montana-Brand
Videoclip • 03:08 Min
Mehr als sieben Monate nach der verheerenden Brandkatastrophe von Crans-Montana haben alle italienischen Überlebenden das Krankenhaus verlassen. Die letzte Patientin wurde nach 224 Tagen Behandlung aus einer Spezialklinik in Mailand entlassen.
Das Wichtigste in Kürze
Ein Meilenstein nach der Brandkatastrophe: Die letzte verletzte Jugendliche konnte nach 224 Tagen das Spital verlassen.
Die zwölf jungen Patienten mussten zahlreiche Operationen über sich ergehen lassen und kämpfen weiter mit den Folgen.
Warum der Weg zurück in den Alltag für viele Betroffene noch lange nicht beendet ist, liest du hier.
Ein wichtiger Meilenstein für die Opfer der Brandkatastrophe von Crans-Montana: Die letzte der zwölf verletzten italienischen Jugendlichen hat das Verbrennungszentrum des Niguarda-Spitals in Mailand verlassen. Die 17-Jährige wurde nach insgesamt 224 Tagen Behandlung entlassen. Damit sind nun alle italienischen Patienten wieder zu Hause, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa.
Die medizinische Versorgung der Jugendlichen war äußerst aufwendig. Jeder von ihnen musste sich mehr als 50 chirurgischen Eingriffen sowie zahlreichen Verbandswechseln unter Sedierung unterziehen. Trotz der Entlassungen ist die Leidensgeschichte für die Betroffenen noch längst nicht beendet. Viele stehen weiterhin vor einer langen körperlichen und psychischen Rehabilitation.
Bei dem Brand in der Bar "Le Constellation" in Crans-Montana waren zu Silvester 41 Menschen ums Leben gekommen. Zahlreiche Überlebende kämpfen bis heute mit den Folgen schwerer Verbrennungen. Weitere Eingriffe sollen unter anderem helfen, die durch Narben eingeschränkte Beweglichkeit wiederherzustellen. Gesundheitsvertreter der Region Lombardei betonten, dass die Rückkehr in ein normales Leben noch viel Geduld, Kraft und Zeit erfordern werde.
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