Nach Brandkatastrophe

Crans-Montana: Alle italienischen Opfer wieder zu Hause

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von Quelle: APA, JOYN News

LUTRY - SWITZERLAND: Benjamin Maé Brodard (bottom C), brother of victim Arthur who died in the fire shows a message reading "Arthur we love you" as he takes part with his father in a silent march organized in memory of some of the victims of the Crans Montana deadly New Year's Eve fire, in Lutry, near Lausanne, on January 31, 2026. The fire on January 1 at the bar "Le Constellation" left 40 people dead -- including nine French and six Italian nationals -- and injured 116 others, most of them teenagers. (Photo by Harold CUNNINGHAM / AFP).

Bild: APA/APA/AFP/HAROLD CUNNINGHAM


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Mehr als sieben Monate nach der verheerenden Brandkatastrophe von Crans-Montana haben alle italienischen Überlebenden das Krankenhaus verlassen. Die letzte Patientin wurde nach 224 Tagen Behandlung aus einer Spezialklinik in Mailand entlassen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Meilenstein nach der Brandkatastrophe: Die letzte verletzte Jugendliche konnte nach 224 Tagen das Spital verlassen.

  • Die zwölf jungen Patienten mussten zahlreiche Operationen über sich ergehen lassen und kämpfen weiter mit den Folgen.

  • Warum der Weg zurück in den Alltag für viele Betroffene noch lange nicht beendet ist, liest du hier.

Ein wichtiger Meilenstein für die Opfer der Brandkatastrophe von Crans-Montana: Die letzte der zwölf verletzten italienischen Jugendlichen hat das Verbrennungszentrum des Niguarda-Spitals in Mailand verlassen. Die 17-Jährige wurde nach insgesamt 224 Tagen Behandlung entlassen. Damit sind nun alle italienischen Patienten wieder zu Hause, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa.

Die medizinische Versorgung der Jugendlichen war äußerst aufwendig. Jeder von ihnen musste sich mehr als 50 chirurgischen Eingriffen sowie zahlreichen Verbandswechseln unter Sedierung unterziehen. Trotz der Entlassungen ist die Leidensgeschichte für die Betroffenen noch längst nicht beendet. Viele stehen weiterhin vor einer langen körperlichen und psychischen Rehabilitation.

Bei dem Brand in der Bar "Le Constellation" in Crans-Montana waren zu Silvester 41 Menschen ums Leben gekommen. Zahlreiche Überlebende kämpfen bis heute mit den Folgen schwerer Verbrennungen. Weitere Eingriffe sollen unter anderem helfen, die durch Narben eingeschränkte Beweglichkeit wiederherzustellen. Gesundheitsvertreter der Region Lombardei betonten, dass die Rückkehr in ein normales Leben noch viel Geduld, Kraft und Zeit erfordern werde.

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