Landestheater NÖ 2026/27 mit vier Uraufführungen

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von Agenturen

Die neue künstlerische Leiterin des Landestheaters NÖ Nickel-Dönicke

Bild: APA/APA/ROLAND SCHLAGER/ROLAND SCHLAGER


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"Was spielt sich ab?" - Diese Frage prangt auf der Programmbroschüre des Landestheaters Niederösterreich für die Saison 2026/27. Einige Antworten hat die neue Intendantin Patricia Nickel-Dönicke am Dienstag bei einer Präsentation in St. Pölten gegeben. Ihre erste Spielzeit umfasst u.a. vier Uraufführungen, drei Österreichische Erstaufführungen und neue Formate.

Als Motto für ihren Start hat Nickel-Dönicke "Zwischen uns beginnt (jede) Geschichte" gewählt und setzt Bert Brechts "Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui" als Eröffnungspremiere am 19. September an. Dafür engagiert sie ein zwölfköpfiges Regieteam und bezieht auch ein aus der Bevölkerung gebildetes Stadtensemble mit ein.

In der Theaterwerkstatt wartet Bernd Zander mit zwei Uraufführungen auf: "Margarete" nach Goethes "Faust" als theatrale Videoinstallation (ab 17. Oktober) sowie die Mystery-Show "Ich sehe was, was Du nicht siehst" (ab 22. Jänner). Hans Falladas "Der Trinker", inszeniert von Ilario Raschér, gelangt sinnigerweise bei einem Heurigen zur Aufführung (ab 2. April). Die Tiroler Autorin Anna Gschnitzer hat die "Geierwally" für die Bühne bearbeitet (ab 15. Mai).

Junges Landestheater: Gründungsfest mit Gruselwusel

Als Österreichische Erstaufführungen werden "Sanatorium zur Gänsehaut. Eine Entfaltung" von Ferdinand Schmalz (Regie: Christina Tscharyiski) und "22 Bahnen" von Caroline Wahl (in der Bühne im Hof) angekündigt. Unter der Leitung von Leonie Rohlfing entsteht das Junge Landestheater (JuLa), dessen Programm von "Oh yeah, Baby" im KinderKunstLabor (ÖE) bis zu Michael Endes "Die unendliche Geschichte" reicht. Das JuLa-Gründungsfest steigt am 26. September in der Bühne im Hof mit Christine Nöstlingers "Die Sache mit dem Gruselwusel".

Internationale Gastspiele bringen Arbeiten von Antú Romero Nunes (Berliner Ensemble) und Nils Strunk (Badisches Staatstheater Karlsruhe) nach St. Pölten. Kooperationen - u.a. mit dem Thomas Bernhard Institut der Universität Mozarteum Salzburg und dem Stadttheater Wiener Neustadt - sollen weiter vertieft werden.

Aufgestockt wird das Ensemble: Neben den bisherigen Mitgliedern Caroline Baas, Bettina Kerl und Michael Scherff kommen Emma Bahlmann, Lisa Freiberger, Max Kurth, Mika Pavle Kuruc, Ines Schiller, Philippe Thelen, Felix Thewanger und Susi Wirth hinzu. Das Landestheater Niederösterreich erreiche mit Patricia Nickel-Dönicke eine "neue Entwicklungsstufe", meinte NÖKU-Geschäftsführer Paul Gessl, der das zur Verfügung stehende Gesamtbudget für das Landestheater Niederösterreich mit 8,48 Millionen Euro bezifferte. Die Auslastung in der aktuellen Saison liege bei 88 Prozent.

(S E R V I C E - www.landestheater.net )

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