Lienhart verpasst mit Freiburg Einzug ins DFB-Pokalfinale

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von Agenturen

Lienhart (m.) hatte in Stuttgart einen langen Arbeitstag

Bild: APA/APA/AFP/THOMAS KIENZLE


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Philipp Lienhart hat mit dem SC Freiburg den Einzug ins deutsche Fußball-Cupfinale verpasst. Die Breisgauer mussten sich im Halbfinal-Duell mit dem VfB Stuttgart am Donnerstag auswärts mit 1:2 nach Verlängerung (1:1, 1:0) geschlagen geben, nachdem sie bis zur 70. Minute voran gelegen waren. Tiago Tomas traf für den Titelverteidiger in der 119. Minute entscheidend per Ferse. Finalgegner der Stuttgarter am 23. Mai im Olympiastadion von Berlin ist Bayern München.

Nach einem mauen Beginn nahm die Partie nach dem 1:0 der Freiburger durch Maximilian Eggestein (28.) Fahrt auf. Stuttgart drückte in der zweiten Halbzeit auf den Ausgleich, scheiterte aber mehrmals an SC-Torhüter Florian Müller. Just nach einer guten Chance der Gäste auf das 2:0 fuhren die Stuttgarter einen perfekten Gegenstoß, den Deniz Undav zum Ausgleich (70.) vollendete. Lienhart hatte in der Abwehr danach mehrmals zu kämpfen. Der Niederösterreicher hatte auch Glück, als er eine Undav-Hereingabe an die eigene Stange lenkte.

Die Freiburger haderten zu Beginn der Verlängerung nach einem wegen Stürmerfoul aberkannten Treffer von Lucas Höler. Danach war Stuttgart knapp vor dem zweiten Treffer. So wuchtete Chris Führich den Ball an die Stange, ehe der ehemalige Stuttgart-Profi Müller gegen sein Ex-Team noch einmal in höchster Not eingreifen musste. Als schon vieles auf ein Elfmeterschießen hindeutete, schlug der Titelverteidiger zu. Tomas verwertete einen Pass des erst kurz davor eingewechselten Badredine Bouanani mit der Ferse. Im vergangenen Jahr hatten die Stuttgarter gegen Außenseiter Arminia Bielefeld den ersten Pokal-Triumph seit 28 Jahren gefeiert.

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