Liga vorbereitet für LASK-Meistertitel am Muttertag
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von AgenturenDas Objekt der Begierde steht am Sonntag in Linz für alle Fälle bereit
Bild: APA/APA/EXPA/REINHARD EISENBAUER/EXPA/REINHARD EISENBAUER
Zwei Punkte Vorsprung, zwei Runden vor Schluss: Aktuell spricht im Kampf um den Meistertitel in der Fußball-Bundesliga vieles für den LASK. Da die Oberösterreicher eventuell schon am Sonntag (17.00 Uhr) das erst zweite Meisterstück nach der Premiere 1965 fixieren könnten, sind auch die Liga-Verantwortlichen vorbereitet. Der Meisterteller und die Medaillen würden wie gewohnt durch den Vorstandsvorsitzenden Christian Ebenbauer übergeben werden, bestätigte die Liga auf Anfrage.
Das Ambiente könnte auch nicht passender sein, ist die Raiffeisen Arena doch ausverkauft, wie die Linzer schon am Mittwoch verlauteten. Die Truppe von Coach Dietmar Kühbauer bekommt es dabei am Muttertag mit dem ehemaligen Serienchampion Red Bull Salzburg zu tun, der als Dritter bei einem Rückstand von vier Zählern zum Siegen verdammt ist, um die Meister-Restchance zu wahren. In der eigenen Hand haben es die Linzer diese Woche aber noch nicht, sie können nur vorzeitig jubeln, wenn sie mehr Punkte machen als Verfolger Sturm Graz im Steiermark-Auswärtsduell mit dem TSV Hartberg. Diesem ist es im ersten Meistergruppen-Aufeinandertreffen mit einem 0:0 am 12. April gelungen, Zählbares zu holen.
Meisterteller mit Wert von 18.000 Euro
Auch deshalb scheint der Traum vom LASK-Doublegewinn, den man ebenfalls 1965 geschafft hatte, realistisch. Die Cup-Trophäe durften Sasa Kalajdzic und Co. nach einem 4:2 n.V. gegen Altach in Klagenfurt am 1. Mai bereits in die Höhe stemmen. Das wollen sie nun auch mit dem aus Messing bestehenden und 11,5 Kilogramm schweren Meisterteller, der einen Durchmesser von 65 Zentimeter und materiellen Wert von 18.000 Euro hat, erleben. Wenn nicht am Sonntag, dann am 17. Mai beim Gastspiel bei der Wiener Austria. Für diese Partie sind alle Karten für den Auswärtssektor bereits vergriffen. Sturm empfängt zum Abschluss Rapid und Salzburg hat Hartberg zu Gast.
Fix ist, dass die Punkteanzahl des Meisters im "oberen Play-off" zum vierten Mal in Folge weniger geworden ist. Nach dominierenden Jahren von Salzburg 2019 (52), 2020 (50), 2021 (51) und 2022 (52) reichten in der Folge 49 Zähler (2023/Salzburg) sowie 44 (2024) und zuletzt 40 für die beiden Erfolge von Sturm. Die Grazer hatten am Ende zwei Punkte mehr als Salzburg und drei mehr als die Austria und der WAC. Ähnlich knapp könnte es auch in der letzten Saison mit der Punkteteilung ausgehen, wobei diesmal nur noch drei Teams Chancen haben. Der LASK (33), Sturm (31) und Salzburg (29) dürfen träumen, Rapid (27), die Austria (26) und Hartberg (22) nicht mehr.
Aktueller Teller seit 2015 im Einsatz
In den ersten zwei Saisonen nach der Gründung der Liga wurde dem Meister jeweils eine eigene viereckige Meistertafel für die jeweilige Saison verliehen. 1977 wurde der goldfarbene Meisterteller als Wandertrophäe eingeführt, an dessen Rand alle bisherigen Meister verewigt wurden. Das Ursprungsexemplar wurde fast 40 Jahre lang vergeben, nur kleinere Details wie die rot-weiß-rote "Bogen-Verzierung" wurden im Laufe der Zeit geändert. Seit 2015 kommt der aktuelle Teller zum Einsatz, das Design wurde damals in einer Fanwahl bestimmt.
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