Manufaktur der Künste arbeitet auch heuer am Schönen

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Die Manufaktur der Künste rückt Musik und Mode in den Mittelpunkt

Bild: APA/APA/dpa/Fredrik Von Erichsen


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Mode und Musik in der einstigen Mottenpulverfabrik - diese neue Kombination im Wiener Kulturleben wird es nach der Premiere im Vorjahr auch 2026 geben: Das neue Festival Manufaktur der Künste lädt heuer von 4. bis 10. September in die orientalische Zacherlfabrik in Döbling zu einer Mischung aus kuratierten Konzerten und Werken der Designerin Susanne Bisovsky. Am Mittwoch hat die in Wien lebende georgische Pianistin Ketevan Sepashvili als Intendantin ihre Vorhaben enthüllt.

Sechs Konzerte sind im Rahmen der Manufaktur vorgesehen, darunter zahlreiche Uraufführungen. "Ich bin immer auf der Suche nach etwas Spannendem", umriss Sepashvili ihren roten Faden für die Programmierung. Wie im Vorjahr wird auch heuer Bisovsky für das Ambiente bei den Konzerten sorgen.

Zahlreiche Ur- und Erstaufführungen im Talon

Den Auftakt feiert man am 4. September unter dem Titel "Have Fun", dem sich tags darauf der thematische Kontrapunkt "Leidenschaft und Stille" anschließt. Bei Ersterem stehen Werke von Haydn, Kapustin, Martinů sowie eine Uraufführung von Michele Allegro auf dem Programm, dem Gewinner der Festivalausschreibung. Am Folgeabend stehen Liszt und Schumann als Dominanten für das zweite Konzert. In beiden Fällen sitzt Ketevan Sepashvili am Klavier.

Das gilt auch für die "Matinée der Zukunft" am 6. September mit Beethoven, Chopin, Bach & Co, während "High Five" tags darauf wiederum mit "Shining" eine Uraufführung von George Oakley im Talon hat. "Etwas Couvée" fokussiert sich dann auf französische Komponisten wie Debussy und Fauré. Am 10. September feiert man dann das Abschlusskonzert, in dem sich mit Jorge Tabarés "Sonate für zwei Klavier und Schlagwerk" abermals eine Erstaufführung findet, mit der die Manufaktur 2026 geschlossen wird.

(S E R V I C E - Festival "Manufaktur der Künste" von 4. bis 10. September in der Zacherlfabrik. www.manufakturderkuenste.com )

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