Mehr als 340 getötete Kinder seit Beginn des Iran-Kriegs

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von Agenturen

Kinder sind die unschuldigsten Opfer des Krieges

Bild: APA/APA/ISNA/AMIRHOSSEIN KHORGOOEI


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Gut einen Monat nach Beginn des Iran-Kriegs sind nach Angaben des UNO-Kinderhilfswerks UNICEF in der Nahost-Region bereits mehr als 340 Kinder getötet und Tausende verletzt worden. Demnach starben im Iran 216 Kinder, im Libanon 124, in Israel vier Kinder, in Kuwait kam ein Kind ums Leben, wie die Organisation mitteilte. Verletzt wurden im Iran demnach mehr als 1.700 Kinder, im Libanon mehr als 400, in Israel mehr als 850. Auch in Bahrain und Jordanien wurden Kinder verletzt.

UNICEF forderte ein sofortiges Ende der Feindseligkeiten. Alle Konfliktparteien sollten größtmögliche Zurückhaltung üben. Die Zivilbevölkerung – insbesondere Kinder – sowie zivile Einrichtungen müssten jederzeit geschützt werden. "Alle Konfliktparteien müssen dringend handeln, um das Leben der Zivilbevölkerung zu schützen und die Rechte von Kindern zu wahren", sagte UNICEF-Exekutivdirektorin Catherine Russell.

Millionen Kinder in der Region vertrieben

Die meisten Kinder kamen UNICEF zufolge am ersten Tag des Krieges bei einem Angriff auf Schule im Iran ums Leben – laut Berichten wurden dabei allein 168 Kinder getötet. Auch im Gazastreifen und dem Westjordanland kamen laut UNICEF in diesem Zeitraum Kinder ums Leben. Dort seien 16 getötete Kinder registriert worden.

Das Kinderhilfswerk wies darauf hin, dass durch die Angriffe auch Infrastruktur beschädigt und zerstört werde, auf die besonders Kinder angewiesen sei - darunter Krankenhäuser, Schulen sowie die Wasser- und Sanitärversorgung. Mehr als 1,2 Millionen Kinder seien in der Region vertrieben worden, hieß es weiter. Viele Kinder erlebten traumatische Ereignisse und verlören alles, was ihnen bisher Halt und Sicherheit gegeben habe.

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