Nach Aorta-Riss wurde Oberösterreicher in Wien notoperiert

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Nach einem Aorta-Riss wurde ein Oberösterreicher in Wien operiert

Bild: APA/APA/dpa/Lino Mirgeler


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Nach einem Aorta-Riss ist ein 51-jähriger Mann aus Schörfling am Attersee (Bezirk Vöcklabruck) ins Wiener AKH geflogen und dort erfolgreich notoperiert worden. Zuvor hatten mehrere Spitäler in Oberösterreich und Salzburg mangels freier Kapazitäten die Anfrage nach Übernahme des Patienten abweisen müssen. Das berichtete die "Kronen Zeitung" in ihrer Samstagausgabe.

Der Fall weckt Erinnerungen an den Tod einer Oberösterreicherin im Oktober vergangenen Jahres. Für die Mühlviertlerin war nach einem Aorta-Riss kurzfristig kein freier Operationssaal in einer Spezialklinik zu finden gewesen, sie verstarb.

Die Notsituation des 51-Jährigen ereignete sich laut dem Medienbericht schon am Freitag vergangener Woche. Er wurde ins Klinikum Vöcklabruck gebracht und dort der Riss der Hauptschlagader festgestellt. Das Team des Krankenhauses fragte in mehreren Spitälern an und erhielt wegen laufender OPs Absagen. Erst im AKH Wien gab es die Möglichkeit zur Aufnahme, der 51-Jährige wurde mit dem Hubschrauber von Vöcklabruck in die Bundeshauptstadt gebracht und operiert. Zeitgleich wurde auch eine weitere Patientin, ebenfalls mit Aorta-Riss, im AKH operiert.

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