Polizei räumte heillos überfüllten Railjet in Wien

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von Agenturen

Die Polizei rückte am Nachmittag zu dem Railjet aus

Bild: APA/APA/THEMENBILD/HANS KLAUS TECHT


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Wegen eines heillos überfüllten ÖBB-Railjets hat die Wiener Polizei am Donnerstagnachmittag zum Bahnhof Meidling ausrücken müssen. Der Zug mit Abfahrt um 13.28 vom Wiener Hauptbahnhof hatte dort angehalten, "weil keine gesicherte Mitfahrt gewährleistet werden konnte", wie eine ÖBB-Sprecherin der APA bestätigte. Nach einem Notruf eines Zugbegleiters musste die Exekutive dort schließlich zahlreiche Fahrgäste ohne Sitzplatzreservierung hinausbitten.

Wie viele Passagiere den Zug tatsächlich verlassen mussten, wurde nicht mitgeteilt. Laut einem Betroffenen dürfte es sich jedoch um zwischen 30 und 40 Personen handeln. Laut der Sprecherin seien einige von ihnen letztlich freiwillig ausgestiegen, andere erst mit Nachdruck durch die Polizei. Die Landespolizeidirektion bestätigte am Nachmittag gegenüber der APA den Einsatz - Grund: "Fahrgäste möchten nicht aussteigen".

ÖBB rufen zu Sitzplatzreservierungen auf

Zuvor hatten sich zahlreiche Passagiere dicht an dicht bis auf den Gängen gedrängt, darunter eine Schulklasse sowie eine schwangere Frau. Von den ÖBB waren ihnen Gutscheine in Höhe von 25 Euro zur Nutzung eines anderen Zuges angeboten worden, zahlreiche Fahrgäste hatten das Angebot jedoch abgelehnt.

Gegen 14.30 Uhr konnte der Railjet laut ÖBB schließlich mit rund einer Stunde Verspätung aus Meidling in Richtung Zürich abrollen. "Mit so vielen Leuten an Bord hätte er nicht weiterfahren können", sagte die Sprecherin. Die ÖBB baten in diesem Zusammenhang, gerade vor starken Reisewochenenden, unbedingt Sitzplätze zu reservieren.

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