Selenskyj zu Gesprächen in Syrien eingetroffen

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von Agenturen

Selenskyj trifft seinen syrischen Amtskollegen Ahmed al-Sharaa

Bild: APA/APA/UKRAINIAN PRESIDENTIAL PRESS SERVICE/HANDOUT


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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist nach Gesprächen in der Türkei zu einem Besuch in Syrien eingetroffen. "Wir setzen unsere aktive ukrainische Diplomatie im Interesse echter Sicherheit und wirtschaftlicher Zusammenarbeit fort", teilte Selenskyj in sozialen Netzwerken mit. "Jedes Volk, jede Region verdient ein Leben in Frieden", sagte er angesichts der langjährigen Kriegserfahrungen Syriens. Selenskyj trifft auch seinen syrischen Amtskollegen Ahmed al-Sharaa.

Bei Verhandlungen in Ländern des Nahen Ostens hatte Selenskyj zuletzt mehrere Vereinbarungen über eine militärische Zusammenarbeit geschlossen. Ukrainische Drohnenexperten sind im Nahen Osten im Einsatz, um beim Schutz vor iranischen Drohnenangriffen zu helfen.

Kiew will bei Sicherung von Hormuz helfen

Selenskyj bot zuletzt außerdem mehrfach an, dass die Ukraine auch bei der Sicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormuz helfen könnte. Gefragt worden sei das Land aber bisher nicht.

In Moskau kommentierte das Außenministerium die Reisen Selenskyjs mit der Frage, ob der Präsident in seinem eigenen Land nichts zu tun habe. Der Staatschef hatte zuletzt mehrfach beklagt, dass der russische Angriffskrieg weniger internationale Aufmerksamkeit habe wegen des Iran-Kriegs.

Mit seinen Reisen will er auch das Schicksal seines Landes wieder stärker ins Blickfeld rücken. Die Ukraine wehrt sich seit mehr als vier Jahren gegen den russischen Angriffskrieg.

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