Sinner holt Monte-Carlo-Titel und ist wieder die Nummer 1

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von Agenturen

Jannik Sinner mit seiner ersten großen Sandplatz-Trophäe

Bild: APA/APA/AFP/VALERY HACHE


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Jannik Sinner hat erstmals das Masters-1000-Turnier von Monte Carlo gewonnen und damit wieder den Tennis-Thron erklommen. Der Italiener besiegte am Sonntag im Finale des Sandplatzturniers seinen spanischen Widersacher Carlos Alcaraz glatt in zwei Sätzen mit 7:6(5),6:3 und entriss diesem damit die Nummer-1-Position in der Weltrangliste. Für Sinner war es nach dem "Sunshine Double" in Indian Wells und Miami der nächste große Triumph bei einem "Tausender"-Turnier.

Für den 24-Jährigen war es insgesamt sogar der vierte Masters-1000-Titel in Folge, sein achter insgesamt. "Es ist großartig, wieder zurück auf Nummer eins zu sein. Gleichzeitig sage ich immer, das Ranking ist zweitrangig. Ich bin froh, zumindest eine große Trophäe auf diesem Belag gewonnen zu haben, das bedeutet mir eine Menge", sagte Sinner im Sieger-Interview in seiner Wahlheimat Monaco.

Sinner dominiert auch auf Sand

Im ersten Satz gaben beide Spieler bei windigen Bedingungen jeweils einmal ihren Aufschlag ab. Alcaraz hatte zudem zwei weitere Male bei eigenem Service schwer zu kämpfen und musste Breakbälle abwehren. Im Tiebreak nutzte Sinner seinen zweiten Satzball. Im zweiten Durchgang zeigte sich ein ähnliches Bild, beide Topspieler taten sich bei eigenem Aufschlag auf dem Sand im Fürstentum schwer. Alcaraz schaffte zuerst ein Break und führte schon 3:1. Doch Sinner konterte gleich zweimal, zog auf 5:3 davon und servierte zum Matchgewinn nach 2:15 Std. aus.

"Heute war es ein hohes Level von uns beiden", bilanzierte Sinner, der nach seinen Siegen auf Hartplätzen wenig Sand-Vorbereitung hatte. Zugleich zeigte der Südtiroler mit seinem ersten Masters-Titel auf diesem Belag, dass auch auf Sand der Sieg nun über ihn geht. "Es ist beeindruckend, was du derzeit machst", meinte Alcaraz anerkennend. Im Vorjahr hatte in Monaco noch der Spanier gewonnen, während Sinner das Turnier aufgrund seiner dreimonatigen Dopingsperre verpasst hatte.

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