Sturm baut mit 2:0-Sieg bei Rapid Tabellenführung aus

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Sturm Graz in Hütteldorf obenauf

Bild: APA/APA/TOBIAS STEINMAURER/TOBIAS STEINMAURER


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Sturm Graz hat den Angriff Rapids auf die Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga erfolgreich abgewehrt. Der Meister gewann am Ostersonntag in Hütteldorf bei den Grün-Weißen mit 2:0 und baute seine Führung im Titelkampf aus. Sturm hat mit nun 26 Punkten vier Zähler Vorsprung auf das Trio Salzburg, Rapid und LASK. Die Linzer schlugen eine dezimierte Wiener Austria 4:1, während die Salzburger in Hartberg nach Rückstand noch mit 2:1 siegten und sich auf Rang zwei vorschoben.

Durch die herbe Pleite fiel die Austria auf Rang fünf zurück und hat fünf Zähler Rückstand auf Sturm, Hartberg verliert indes langsam den Kontakt zu den Top 5. Am nächsten Sonntag kommt es in Favoriten zum Wiener Derby, während Sturm im steirischen Duell Hartberg empfängt. Salzburg und der LASK duellieren sich bereits am Freitag. In der Qualifikationsgruppe hatte es in dieser Runde Heimsiege für Ried (3:2 gegen Altach), die WSG Tirol (3:1 gegen WAC) und den GAK (2:1 gegen Blau-Weiß Linz) gegeben. Ried führt das untere Play-off an, Schlusslicht Blau-Weiß fehlen vier Punkte auf den Vorletzten WAC.

Sturm kocht Rapid in Hütteldorf ab

Sturm zeigt sich in der entscheidenden Meisterschaftsphase hellwach. Nach zwei 1:2-Niederlagen gegen Rapid in dieser Saison schlugen die Grazer nun in der Play-off-Phase zurück. Albert Vallci netzte nach einem Corner (13.) und brachte den Meister beizeiten auf die Siegerstraße. Diese wurde auch dank einiger Rapid-Patzer nicht mehr verlassen. Einen davon nutzte der Titelverteidiger zu Beginn der zweiten Hälfte: Ein Schuss von Jacob Hödl rutschte Niklas Hedl durch die Arme. Seedy Jatta reagierte schneller als der Rapid-Goalie, der um Orientierung rang, und erhöhte auf 2:0 (52.).

In der Folge agierte Sturm souverän und war dem dritten Treffer näher als Rapid dem Anschlusstor. Die Mannschaft von Coach Fabio Ingolitsch machte mit dem Sieg einen wichtigen Schritt Richtung dritten Meistertitel in Serie und ist seit sechs Runden ohne Niederlage. Für die Hütteldorfer hingegen war es die erste Liga-Pleite seit Mitte Februar.

Salzburg beendet Durststrecke

Salzburg hat sich unterdessen im Titelrennen zurückgemeldet. Der Vizemeister beendete mit dem Auswärtserfolg in Hartberg eine Negativserie von fünf Pflichtspielen ohne Sieg. Doch der Sieg war gegen tief stehende Oststeirer hart erarbeitet. Elias Havel brachte die Gastgeber vor 2.777 Zuschauern nach schnellem Gegenstoß in Führung (30.), die Salzburger Verteidigung wirkte da alles andere als souverän. Für Havel war es das elfte Saisontor.

Erst nach dem Seitenwechsel hatten die "Bullen" die passende Antwort, und die erfolgte in Form eines Doppelschlags: Karim Konate (56.) und Sota Kitano (58.) netzten binnen 68 Sekunden für die Gäste und drehten somit die Partie. Ein Treffer von Kerim Alajbegovic wurde vom VAR wegen eines Foulspiels von Jannik Schuster gegen Lukas Spendlhofer einkassiert (74.). Letzterer sah in der Schlussphase nach einem Foul als letzter Mann gegen Konate Rot (83.). Die Hartberger warten somit weiter auf den ersten Sieg der Clubgeschichte gegen Salzburg, die Oststeirer bleiben am Tabellenende der Meistergruppe.

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LASK serviert Austria ab

Ähnlich wie Salzburg hat auch der LASK seine kleine Schwächephase in der Liga beendet, der Truppe von Dietmar Kühbauer gelang ein in jeder Hinsicht überzeugender Sieg gegen die Austria. 12.849 Zuschauer in Linz bekamen eine verrückte Startphase mit vier Toren und einem Austria-Ausschluss in den ersten 16 Minuten geboten. Keba Cisse brachte die Athletiker früh in Front (4.), kurz darauf flog Austria-Verteidiger Tin Plavotic nach einem Handspiel an der eigenen Strafraumgrenze mit Rot vom Platz (11.). Den Freistoß versenkte Kasper Jörgensen kunstvoll (12.).

Moses Usor erhöhte nur wenige Augenblicke später auf 3:0 (13.). Die "Veilchen" verkürzten durch Lee Tae-seok (16.), doch ÖFB-Teamstürmer Sasa Kalajdzic besorgte nach 32 Minuten den Endstand, weil die Oberösterreicher im zweiten Abschnitt verschwenderisch mit ihren Chancen umgingen. Das änderte aber nichts mehr am ersten Sieg des LASK in der Meistergruppe heuer.

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