Sturm und LASK teilen Punkte, Salzburg bezwingt Austria
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von AgenturenSturm blieb an der Tabellenspitze
Bild: APA/APA/EXPA/ REINHARD EISENBAUER/EXPA/ REINHARD EISENBAUER
Tabellenführer Sturm Graz und der LASK haben sich im Spitzenspiel der Fußball-Bundesliga am Sonntag in Linz 1:1 (1:0) getrennt. Zur Halbzeit der Meistergruppe liegt der Titelverteidiger aus Graz damit zwei Punkte vor dem LASK und drei vor Red Bull Salzburg in Front. Die Bullen wahrten mit einem 3:1 (2:0) beim Fünften Austria Wien ihre Titelchance. Rapid kam in Hartberg hingegen über ein 2:2 (0:1) nicht hinaus und ist vier Zähler hinter Sturm Vierter.
In der Qualifikationsgruppe brachte der Spieltag am Freitag bzw. Samstag drei Unentschieden und damit keine Verschiebungen. Die Tabelle führt nach einem 2:2 bei der WSG Tirol weiter Altach an, dahinter hält auch die SV Ried (1:1 beim GAK) bei 22 Punkten. Es folgen der GAK (20) und die WSG (19). Da das Keller-Derby zwischen dem WAC und Blau-Weiß 0:0 endete, tragen die Linzer (14) nach wie vor zwei Punkte hinter den Kärntnern (16) die Rote Laterne.
LASK drängte vergeblich auf den Sieg
Für Sturm war der Punktgewinn durchaus glücklich, war doch der LASK über weite Strecken spielbestimmend und kombinierte sich eine Vielzahl an Chancen heraus. Vor 19.080 Zuschauern und ausverkauftem Haus hatten die Steirer nach früher Führung durch einen großzügigen Foul-Elfmeter Otar Kiteishvilis (10.) nur wenig zu bieten.
Der LASK fand danach besser ins Spiel, kam mit dem aggressiven Pressing der Steirer gut zurecht. Der erste Abschluss durch Kasper Jörgensen (19.) fiel noch harmlos aus, nur Momente später knallte ein Seitfallzieher des Dänen von der Latte zurück ins Feld, davor war Goalie Daniil Chudjakow gegen Samuel Adeniran zur Stelle gewesen (20.). ÖFB-Teamstürmer Sasa Kalajdzic sorgte in der 68. Minute für den hochverdienten Ausgleich, der Siegtreffer blieb den Linzern trotz heftiger Bemühungen aber versagt.
Austria wachte gegen Salzburg zu spät auf
In Wien-Favoriten fand Salzburg nach einem herben Patzer von Austria-Verteidiger Johannes Handl ideal ins Spiel, Kerim Alajbegovic stellte schon in der dritten Minute auf 1:0. Die Verunsicherung war den Hausherren danach deutlich anzusehen, zur Halbstundenfrist erhöhte Karim Konate auf 2:0. Mit dem Anschlusstreffer durch Kelvin Boateng nach einer Stunde (61.) schöpften die Veilchen aber neuen Mut und brachten die Gäste ordentlich ins Schwimmen. In diese starke violette Phase hinein fiel das 3:1 und das erste Saisontor von Joker Karim Onisiwo, das der Austria den Stecker zog.
Eine Woche nach der 2:3-Heimniederlage gegen den LASK war es Balsam auf die Salzburger Seele, schon am Mittwoch (18.30) steht man sich in Wals-Siezenheim erneut gegenüber. Die Austria dürfte sich hingegen aus dem Titelkampf verabschiedet haben, sie holte in fünf Meistergruppenspielen bisher nur vier Punkte. Mit sechs Zählern Rückstand verliert die fünftplatzierte Truppe von Trainer Stephan Helm Rang eins immer mehr aus den Augen.
Rapid konnte Dominanz nicht umsetzen
Bei Meistergruppenschlusslicht Hartberg war Rapid das tonangebende Team, geriet mit dem ersten Torschuss der Gastgeber kurz vor Pausenpfiff aber in Rückstand (45.). Von der Marschroute ließ sich Rapid durch Lukas Spendlhofers Traumtor aber nicht abbringen und kam dank Bendeguz Bolla (47.) schnell zum Ausgleich. Die tief stehenden Steirer straften die Statistik mit der neuerlichen Führung durch Luca Pazourek Lügen (52.), ehe "Joker" Petter Nosa Dahl (67.) wieder egalisierte.
Hartberg-Coach Manfred Schmid wurde danach auf die Tribüne verbannt, die finalen grün-weißen Bemühungen blieben unbelohnt. Eine Woche nach dem 2:2 bei der Austria gab Rapid neuerlich Punkte ab. Hartberg wartet weiter auf den ersten Sieg in der Meistergruppe, auf die Austria fehlen dem Tabellensechsten drei Punkte.
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