Touristin mit 40 Kilo Sand auf Sardinien gestoppt

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von Agenturen

Der feine weiße Sand in Sardinien ist geschützt

Bild: APA/APA/AFP/ANDREAS SOLARO


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Eine französische Touristin ist auf Sardinien mit rund 40 Kilogramm Sand, Kieselsteinen und Muscheln erwischt worden. Die 69-Jährige wurde im Hafen von Porto Torres kontrolliert, als sie nach einem Urlaub auf der Insel auf eine Fähre nach Toulon einschiffen wollte, teilten die italienischen Zollbehörden mit.

Nach Angaben der Ermittler stammten der feine Sand und die weißen Steine von dem Strand Le Saline bei Stintino im Norden Sardiniens. Die Mitnahme von Sand, Kieseln und Muscheln von den Stränden ist nach einem Regionalgesetz aus dem Jahr 2017 verboten. Die Frau muss nun mit einer Geldstrafe zwischen 500 und 3.000 Euro rechnen. Das beschlagnahmte Material soll in den kommenden Tagen an den Strand zurückgebracht werden.

Sand- und Kieselstein-Diebstahl - vor allem durch Touristinnen und Touristen - ist ein großes Problem in Sardinien. Die Insel ist für ihre wunderschönen Strände berühmt. Dennoch entwenden Urlauber jedes Jahr Sand und Muscheln als Souvenir und schaden damit der Umwelt. Die hohen Strafen sollen das verhindern. Die meisten Touristen sind regelmäßig erstaunt über die Strafen. "Das Entwenden von Strandsand scheint zwar harmlos, ist aber für das fragile Küstensystem der Insel tödlich", betonten die Behörden, die im Sommer die Kontrollen auf den bekanntesten Stränden verschärfen.

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