Trump spricht von neuen Angriffen und "guten Nachrichten"
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von AgenturenUS-Präsident Trump redet wieder einmal viel und sagt wenig
Bild: APA/APA/AFP/JIM WATSON
US-Präsident Donald Trump hat am Freitagabend an Bord der Air Force One vor Journalisten mit einem Ende der Waffenruhe mit dem Iran gedroht, falls bis Mittwoch keine langfristige Einigung zur Beendigung des Krieges erzielt werde. Gleichzeitig sprach Trump von neuen "ziemlich guten Nachrichten" in Bezug auf den Iran, ohne freilich konkret zu werden. Zuvor hatte der Iran mit der erneuten Schließung der Straße von Hormuz gedroht, sollte die US-Blockade iranischer Häfen andauern.
Vielleicht werde er die Waffenruhe nicht verlängern, "aber die Blockade der iranischen Häfen wird bestehen bleiben", sagte Trump. "Die Blockade bleibt, und leider müssen wir dann wieder anfangen, Bomben abzuwerfen", fügte Trump hinzu, um wenig später zu erklären, es gebe "ziemlich guten Nachrichten" in Bezug auf den Iran. "Wir haben vor 20 Minuten ziemlich gute Nachrichten bekommen, es scheint im Nahen Osten mit dem Iran sehr gut zu laufen", sagte der US-Präsident den Journalisten an Bord der Air Force One. Auf die Frage, was die gute Nachricht sei, antwortet Trump: "Sie werden davon hören. Ich denke einfach, das sollte passieren. Es ist das einzig Sinnvolle. Und ich glaube, das wird es auch. Wir werden sehen, was passiert, aber ich glaube, das wird es."
Iran droht mit erneuter Schließung der Straße von Hormuz
"Mit der Fortsetzung der Blockade wird die Straße von Hormuz nicht offen bleiben", hatte Irans Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf zuvor auf der Plattform X geschrieben. Die Durchfahrt durch die Meerenge erfolge auf der vom Iran "festgelegten Route" und mit "iranischer Genehmigung", fügte Irans Chefunterhändler hinzu.
Nach wochenlanger Blockade wegen des Iran-Kriegs hatte die Staatsführung in Teheran erklärt, dass Öltanker und Handelsschiffe während der laufenden Waffenruhe durch die Meerenge fahren könnten. Umgekehrt wollen die USA aber ihre eigene Seeblockade aufrechterhalten, die nur für Schiffe mit Start- oder Zielhafen im Iran gilt, wie Präsident Trump betonte. Sie bleibe "bis zum vollständigen Abschluss unserer Vereinbarungen mit dem Iran" bestehen, schrieb er auf der Plattform Truth Social. In Teheran sorgte das für Empörung.
Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Ismail Baghai, drohte den USA. "Die sogenannte Seeblockade stellt einen Verstoß gegen die Waffenruhe dar und wird eine angemessene Reaktion des Irans zur Folge haben", sagte er der Nachrichtenagentur Tasnim zufolge. Ghalibaf schrieb, ob die Straße geöffnet oder geschlossen sei und welche Bestimmungen gelten, werde vor Ort entschieden, "nicht durch soziale Medien". Trump habe falsche Behauptungen aufgestellt. Damit würden die USA auch in Verhandlungen nicht weiterkommen.
Schiffskonvoi kehrt vor der Straße von Hormuz um
Unterdessen hat eine Gruppe von rund 20 Handelsschiffen den Versuch abgebrochen, die Straße von Hormuz zu passieren. Schiffsbewegungsdaten zufolge sind die meisten Schiffe, darunter Containerschiffe, Massengutfrachter und Tanker, wieder umgekehrt. Der Grund dafür ist zurzeit unklar. Zu der Gruppe gehören auch drei Containerschiffe der französischen Reederei CMA CGM. Sie lehnte eine Stellungnahme ab. Die Schiffe waren Teil des bisher größten Schiffskonvois Richtung Straße von Hormuz seit Beginn des Iran-Krieges.






