Vier Verkehrstote am Pfingstwochenende

Veröffentlicht:

von Agenturen

Viel Verkehrsaufkommen zu Pfingsten auf Österreichs Straßen

Bild: APA/APA/THEMENBILD/LIEBL DANIEL / ZEITUNGSFOTO.AT


- Anzeige -
- Anzeige -

Am Pfingstwochenende haben sich 636 Verkehrsunfälle mit Personenschaden ereignet, um 159 oder 33,3 Prozent und somit deutlich mehr als im Jahr davor. Damals gab es 477 Unfälle. 708 Personen wurden verletzt, um 150 oder 26,9 Prozent mehr als zu Pfingsten 2025. Vier Menschen starben, im Vorjahr hatte es zwei Todesopfer gegeben, bilanzierte das Innenministerium am Dienstag. Alle vier tödlichen Unfälle ereigneten sich am Pfingstsamstag.

In Niederösterreich kamen zwei Motorradlenker (26 und 44 Jahre) und ein Pkw-Lenker (36 Jahre) bei Alleinunfällen ums Leben. In Wien wurde ein dreijähriger Bub mit einem Tretroller am Gehsteig von einem Pkw-Lenker, der aus einer Garagenausfahrt kam, niedergestoßen und tödlich verletzt. Vier Verkehrstote zu Pfingsten hatte es zuletzt 2022 gegeben. Die bisher niedrigsten Todesraten seit Einführung der Statistik im Jahr 1967 wurden 2021 und 2024 mit jeweils einem Todesopfer verzeichnet. In den schlimmsten Jahren waren 45 Tote (1979) und 44 Tote (1984) am Pfingstwochenende zu beklagen.

64.828 Kraftfahrzeuglenkerinnen und -lenker wurden wegen Überschreitung der höchstzulässigen Geschwindigkeit beanstandet (2025: 62.877), ein Anstieg um 3,1 Prozent. Gegen 422 Personen wurde wegen Trunkenheit am Steuer Anzeige erstattet (2025: 364), ein Plus von 15,9 Prozent. Zudem zog die Polizei, die wie immer zu Pfingsten verstärkt im Einsatz war, 106 Drogenlenkerinnen und -lenker aus dem Verkehr, ein Anstieg um 10,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr (96).

Zehn Raser-Kfz vorläufig beschlagnahmt

330 Lenkerinnen und Lenkern (plus 20,4 Prozent) wurde am Pfingstwochenende der Führerschein bzw. der Mopedausweis vorläufig abgenommen (2025: 274). Zehn Kraftfahrzeuge wurden wegen extremer Geschwindigkeitsüberschreitungen von der Bundespolizei vorläufig beschlagnahmt, im Vorjahr waren es sieben gewesen. "Die Polizei hat am Pfingstwochenende zahlreiche Schwerpunktkontrollen durchgeführt. Der Schwerpunkt lag dabei auf der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer", sagte Innenminister Gerhard Karner (ÖVP).

In der gesamten Pfingstwoche (18. bis 25. Mai, einschließlich Pfingstmontag) verunglückten sieben Menschen im Straßenverkehr tödlich. Drei Verkehrstote mussten in Niederösterreich und je einer im Burgenland, in Oberösterreich, der Steiermark und Wien beklagt werden. Seit Jahresanfang bis 25. Mai gab es laut vorläufigen Daten 115 Verkehrstote. Im Vergleichszeitraum 2025 waren es 122 und im Jahr davor 103.

- Anzeige -
- Anzeige -

Mehr entdecken