WAC bei Silberberger-Debüt 0:0 - BW Linz schießt WSG 5:0 ab

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Silberberger sah bei seiner WAC-Premiere keine Tore

Bild: APA/APA/WOLFGANG JANNACH/WOLFGANG JANNACH


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Der WAC ist auch bei der Premiere seines neuen Trainers Thomas Silberberger nicht auf die Siegerstraße zurückgekehrt. Die Kärntner kamen am Samstag in der Fußball-Bundesliga über ein torloses Heimremis gegen die SV Ried nicht hinaus und sind nach elf Pflichtspielen ohne vollen Erfolg als Vorletzter weiter in Abstiegsnöten. Denn Tabellenschlusslicht Blau-Weiß Linz machte den Kampf um den Klassenerhalt mit einem 5:0 zuhause gegen die WSG Tirol wieder spannend.

Die Oberösterreicher liegen nur mehr zwei Punkte hinter dem WAC. Am Samstag in Wolfsberg und am Dienstag darauf in Linz stehen direkte Duelle der beiden Nachzügler auf dem Programm. Als Spitzenreiter der Qualifikationsgruppe löste der SCR Altach mit einem 1:0-Heimsieg gegen den GAK die nun punktegleichen Rieder ab. Die Grazer haben einen Rückstand von zwei Zählern auf das Führungsduo.

WAC-Tormann Polster stark

Silberberger stellte in der WAC-Defensive auf drei Innenverteidiger um und gab Führungsspieler Dominik Baumgartner das Vertrauen. Der Kapitän war zuletzt unter Ismail Atalan nur auf der Bank gesessen. In einer fahrigen Partie war Ried zunächst spielbestimmend. Antonio Van Wyk scheiterte bei einer Topchance aus wenigen Metern an WAC-Keeper Nikolas Polster, der den Ball an die Latte abwehrte (32.). Ansonsten sahen die Zuschauer vor der Pause wenig spielerische Höhepunkte.

Die Partie war von Kampf und Krampf geprägt, wenngleich die Gastgeber nach der Pause mehr Zug zum Tor bewiesen. Fabian Wohlmuth setzte nach einem Corner den Ball per Kopf ans Lattengebälk (83.). Auf der Gegenseite rettete Polster im Finish in höchster Not gegen Joris Boguo (91.). Auf den WAC warten nach vier Monaten ohne Sieg im Kampf um den Klassenerhalt in den nächsten zehn Tagen nun zwei enorm wichtige Partien gegen Blau-Weiß Linz.

Blau-Weiß schoss sich Frust von der Seele

Blau-Weiß Linz präsentierte sich in Torlaune. Trainer Michael Köllner bot vor 5.195 Zuschauern erstmals in seiner Ära seine Topstürmer Weissman und Ronivaldo gemeinsam von Beginn an auf - und das sollte sich auszahlen. Weissman (41./Elfmeter, 61.) und Ronivaldo (45.+5/Elfmeter, 67.) trafen jeweils im Doppelpack. Nico Maier (87.) vollendete den höchsten Saisonsieg der Linzer, die nun drei ihrer jüngsten vier Heimspiele - und beide in der Qualifikationsgruppe - gewonnen haben.

Nach drei Niederlagen in den ersten vier Qualigruppen-Spielen müssen sich auch die Wattener wieder Abstiegssorgen machen. Sechs Runden vor Schluss liegen sie nur noch fünf Punkte vor dem Tabellenende. Nun warten zwei Partien gegen Altach auf das Team von Trainer Philipp Semlic, das in den jüngsten drei Partien elf Gegentore kassiert hat.

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Altach stoppt GAK-Lauf

Altach beendete die drei Spiele andauernde Siegesserie des GAK dank eines Treffers von Patrick Greil (77.). Die Grazer dürfen bei zwei Punkten Rückstand auf die führenden Vorarlberger, denen sie erstmals seit dem eigenen Wiederaufstieg unterlagen, aber ebenfalls noch mit dem Europacup-Play-off spekulieren. Altach blieb auch im achten Heimspiel unter Trainer Ognjen Zaric unbesiegt und überflügelte den bisherigen Angstgegner aus der Steiermark erstmals nach sieben Duellen.

Dabei gehörte die Anfangsphase in einem ausgeglichenen Spiel dem GAK. Bei einem Flachschuss von Ramiz Harakate musste sich Altach-Tormann Dejan Stojanovic strecken (10.). Nach Seitenwechsel hatte Altachs Marlon Mustapha die Führung auf den Fuß, erwischte einen Stanglpass aber nicht perfekt. In einer Druckphase des GAK schlugen die Altacher dann zu: Greil erzielte nach einer Maßflanke von Mohamed Ouedraogo mit einem gefühlvollen Volleyschuss aus acht Metern sein zehntes Saisontor.

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