WAC gibt "Rote Laterne" dank 4:1 in Altach an BW Linz ab
Veröffentlicht:
von AgenturenStojanovic erlebte einen rabenschwarzen Tag
Bild: APA/APA/DIETMAR STIPLOVSEK/DIETMAR STIPLOVSEK
Der WAC hat den Abstiegsplatz in der Fußball-Bundesliga zwei Runden vor Schluss verlassen. Die Kärntner fuhren zum Abschluss der 8. Runde der Qualifikationsgruppe mit einem 4:1 (2:1) bei Cupfinalist SCR Altach den zweiten Sieg in Folge ein und reichten die "Rote Laterne" an Blau-Weiß Linz weiter. Die Wolfsberger haben zwei Punkte mehr auf dem Konto und nur noch einen weniger als Altach, WSG Tirol und der GAK, die sich ihrer Sache im Abstiegskampf nicht sicher sein können.
Nach der Führung der Altacher, die am Freitag im Cup-Endspiel dem LASK mit 2:4 nach Verlängerung unterlegen waren, durch Srdjan Hrstic (10.), brachten Schnitzer von Tormann Dejan Stojanovic die Gäste zurück ins Spiel. Dominik Baumgartner (28.) und Rene Renner (32./Freistoß) profitierten. Nach der Pause machten Angelo Gattermayer (70.) und Simon Piesinger (77.) alles klar. Damit gab es nach neun Auswärtsniederlagen in Folge sowie seit einem 3:1 bei Sturm Graz am 26. Oktober 2025 endlich wieder einmal Zählbares in der Fremde.
WAC-Startelf unverändert
Altach-Trainer Ognjen Zaric nahm im Vergleich zum verlorenen Cup-Finale nur eine Änderung vor. Das angeschlagene Offensivass Patrick Greil saß zu Beginn nur auf der Bank, dafür durfte sich im Angriff Ousmane Diawara versuchen. WAC-Coach Thomas Silberberger schenkte jener Startelf das Vertrauen, die zuletzt mit einem 1:0 gegen den GAK im vierten Spiel seiner Amtszeit den ersten Sieg geholt hatte. Für die setzte es vor etwas mehr als 5.000 Zuschauern diesmal aber eine kalte Dusche.
Mike Bähre erkämpfte sich im Zweikampf den Ball und spielte schnell in die Spitze zu Hrstic, der in den Strafraum ziehen konnte, von Baumgartner nicht attackiert wurde und von knapp innerhalb des Sechzehners via Innenstange traf. Nächster Rückschlag war der Ausfall von Stürmer Jessic Ngankam aufgrund einer Muskelverletzung im rechten Oberschenkel. Markus Pink war deshalb schon ab Minute 23 auf dem Feld und erlebte dort hautnah den Umschwung mit. Der Ausgleich fiel durch ein Altacher Gastgeschenk. Einen eigentlich wenig gefährlichen Baumgartner-Kopfball nach Wohlmuth-Flanke wehrte Stojanovic ins eigene Tor ab.
Stojanovic blieb zur Pause angeschlagen draußen
Vier Minuten später wurde es noch bitterer. Renner zirkelte einen Freistoß mit links an der nicht ideal eingerichteten Mauer vorbei zum 1:2 ins Netz. Inwiefern der Tormann schon da gesundheitlich beeinträchtigt war, steht nicht fest, zur Pause blieb er jedenfalls wegen Schwindel und Übelkeit, wie der Verein mitteilte, in der Kabine und wurde durch Daniel Antosch ersetzt. Beim WAC schied der angeschlagene Baumgartner aus, der wie Marco Sulzner aufgrund der fünften Gelben Karte im nächsten Spiel pausieren muss.
Viel Kampf und wenig spielerische Highlights prägten die zweite Hälfte. Die Altacher ließen die Topchance auf den Ausgleich aus, der von Ouedraogo ideal bediente Hrstic überhob nicht nur Nikolas Polster, sondern auch das Tor (64.). Die Wolfsberger waren effizienter und machten den Sack zu. Da sich Lukas Jäger verschätzt hatte, konnte sich Gattermayer seitlich den Ball herrichten und wuchtig einschießen. Nach einem Avdijaj-Corner köpfelte Piesinger noch ein, Antosch sah dabei nicht gut aus. Nach nur einem Remis aus den drei Saisonduellen zuvor mit Altach gab es diesmal die vollen Punkte für den WAC. Dieser punktete im fünften Spiel unter Silberberger zum vierten Mal.
Am Samstag geht es für sein Team bei Spitzenreiter Ried weiter, Altach gastiert beim GAK und BW Linz muss bei WSG Tirol ran.
Mehr entdecken

Russland und Ukraine verkünden zweitägige Waffenruhe

"Lügen explodieren": APA-CEO Pig beschwört die Kooperation

Trump droht Iran bei Angriff auf US-Schiffe mit Vernichtung

Bewährung für Britney Spears - Popstar räumt Schuld ein

WAC gibt "Rote Laterne" dank 4:1 in Altach an BW Linz ab

Pkw rast in Leipzig in Menschenmenge: Zwei Tote
