WAC und WSG punkten im Abstiegskampf voll
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von AgenturenJubel bei der WSG Tirol
Bild: APA/APA/EXPA/ STEFAN ADELSBERGER/EXPA/ STEFAN ADELSBERGER
Der Wolfsberger AC und die WSG Tirol haben im Kampf gegen den Abstieg aus der Fußball-Bundesliga am Samstag voll gepunktet. In der 29. Runde feierte der WAC einen späten 1:0-(0:0)-Heimerfolg über den GAK, bleibt aber weiter Schlusslicht. Die Wattener siegten zuhause gegen Tabellenführer Ried mit 1:0 (0:0) und machten damit einen Schritt Richtung Klassenerhalt.
Bereits am Freitag holte Blau-Weiß Linz mit einem 3:0-Erfolg gegen Altach drei wichtige Punkte. Drei Runden vor dem Ende liegen die Linzer punktgleich mit dem GAK einen Zähler vor dem WAC. Am Sonntag folgt die Meistergruppe mit den Paarungen Rapid - Red Bull Salzburg, Hartberg - LASK und Sturm Graz - Austria Wien.
Pink erlöste den WAC
Den Wolfsbergern gelang gegen den GAK ein überlebenswichtiger Erfolg. In einer über weite Strecken von Fehlern und wenig Chancen geprägten Partie bewies Trainer Thomas Silberberger in seinem vierten Spiel als WAC-Coach ein goldenes Händchen.
Denn als der Abstiegsgipfel schon auf ein torloses Remis hinauslief, erlöste der eingewechselte Markus Pink die WAC-Fans. Der Mittelstürmer stieg nach einer Flanke von Fabian Wohlmuth am höchsten und köpfelte in Minute 84 gegen die Laufrichtung von GAK-Tormann Franz Stolz zum viel umjubelten Sieg ein.
WSG dank Eigentor erfolgreich
Der WSG gelang indes ein großer Schritt Richtung Klassenerhalt. Die Tiroler gehen nach dem 1:0-Erfolg über Qualigruppen-Spitzenreiter Ried mit weiterhin vier Punkten Vorsprung auf Schlusslicht WAC sowie dem Vorteil bei Punktegleichheit in die letzten drei Runden. Ein Eigentor von Peter Kiedl bescherte der Heimelf den zweiten Sieg im unteren Play-off und Tabellenrang zwei, zwei Zähler hinter den Innviertlern.
In einer lange ereignisarmen Partie entwickelte sich zunächst ein intensiver Mittelfeldkampf mit wenigen Torchancen. Die beste Möglichkeit vor der Pause vergab Nikolai Baden Frederiksen, dessen Schuss an die Latte knallte (40.). Nach dem Seitenwechsel blieb die WSG das gefährlichere Team und ging schließlich durch ein Eigentor in Führung: Nach einem Freistoß von Matthäus Taferner sprang der Ball von Peter Kiedl ins eigene Netz (55.).
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