Nach verheerenden Bränden

Waldbrandkrise in Griechenland: Hunderte Festnahmen wegen Brandstiftung

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von Quelle: APA, JOYN News

Joyn News

Griechenland ringt weiter mit Bränden

Videoclip • 02:36 Min • Ab 12


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Während Griechenland weiter gegen schwere Waldbrände kämpft, haben die Behörden seit Jahresbeginn mehr als 280 mutmaßliche Brandstifter festgenommen. Die meisten Verdächtigen sollen Feuer fahrlässig verursacht haben, in mehreren Fällen wird jedoch von vorsätzlicher Brandstiftung ausgegangen.

In Griechenland sind seit Jahresbeginn mehr als 280 Menschen wegen mutmaßlicher Brandstiftung festgenommen worden. Nach Angaben der Feuerwehrbehörde wurden 252 Personen wegen fahrlässiger Brandstiftung angezeigt, weiteren 29 Verdächtigen wird vorgeworfen, Brände vorsätzlich gelegt zu haben. Die Maßnahmen erfolgen vor dem Hintergrund einer anhaltend hohen Waldbrandgefahr und mehrerer Großbrände im Land.

Zuletzt wurde in der nordgriechischen Metropole Thessaloniki ein 59-jähriger Mann festgenommen. Er steht im Verdacht, innerhalb von zwei Wochen an fünf Bränden beteiligt gewesen zu sein. In der Region Attika rund um Athen wurde zudem gegen einen 33-Jährigen eine Geldstrafe von 3.000 Euro verhängt, nachdem er in einem Waldgebiet einen tragbaren Grill entzündet haben soll.

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Hohe Deutlich härtere Strafen

Die konservative griechische Regierungsmehrheit hinter Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis hatte im Jahr 2024 die Strafen für Brandstiftung deutlich erhöht. Seither ist bei einer Verurteilung eine Freiheitsstrafe von bis zu 20 Jahren möglich, Geldstrafen können bis zu einer Höhe von 200.000 Euro verhängt werden.

In Griechenland herrscht weiterhin hohe Waldbrandgefahr. In den vergangenen Tagen hatte ein Großbrand nordwestlich von Athen mehr als 11.000 Hektar Kiefernwald, Buschgebiet und landwirtschaftliche Flächen verwüstet. Der Feuerwehr gelang es aufgrund heftigen Winds erst nach fünf Tagen, die Flammen unter Kontrolle zu bringen.

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