WSG, Altach, GAK und WAC mit Chance auf Klassenerhalt

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WSG will Blau-Weiß hinter sich wissen

Bild: APA/APA/EXPA/STEFAN ADELSBERGER/EXPA/STEFAN ADELSBERGER


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Nach vergebener Chance will die WSG Tirol im letzten Heimspiel der Saison den Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga fixieren. Mit einem Unentschieden am Samstag (17.00 Uhr) gegen Blau-Weiß Linz wären die Tiroler durch. Die Linzer brauchen einen Sieg, um das Tabellenende verlassen zu können. Ried geht nach dem frühzeitigen Klassenerhalt ohne großen Druck in die Partie gegen den WAC, der sich noch im Abstiegskampf befindet. Der GAK und Altach treffen punktegleich aufeinander.

WSG - Blau-Weiß: Linzer mit dem Rücken zur Wand

Für Blau-Weiß Linz wird es in der Bundesliga eng. Nach fünf ungeschlagenen Spielen in Folge erlitten die Linzer gegen Ried eine 0:2-Niederlage. Die Folge: erneut der letzte Tabellenplatz. Bei nur zwei ausstehenden Runden dürfen sie nun nicht mehr patzen. Die Vorzeichen für die Auswärtspartie stehen allerdings nicht gut. Ein Magen-Darm-Virus hat die Mannschaft im Griff. "Wir können noch nicht seriös voraussagen, wer am Ende zum Anpfiff auf dem Platz stehen wird", sagte Trainer Michael Köllner. Zudem wird Kapitän Fabio Varesi-Strauss wegen einer Gelbsperre fehlen.

Dennoch stellt sich WSG-Trainer Philipp Semlic auf ein hartes Heimspiel ein. "Für Blau-Weiß Linz geht es um alles. Für sie ist es ein Finale. Wir müssen uns darauf einstellen, dass da eine Wucht kommt", sagte er. Trotz der 0:4-Niederlage gegen den GAK können die Tiroler am Samstag daheim den Klassenerhalt besiegeln. Die WSG ist im Tivoli Stadion seit drei Spielen ungeschlagen. Das Ziel ist für Semlic klar: "Wir wollen unser Maximum erreichen, um Blau-Weiß Linz niederzuringen." Semlic kann erneut auf Lukas Hinterseer setzen. Der Tiroler trainiere trotz Verletzung im Sprunggelenk und sei für das Match verfügbar.

Ried - WAC: Rieder wollen Platz eins fixieren, WAC den Klassenerhalt

Mit dem 2:0-Sieg über Blau-Weiß Linz sicherte sich Ried frühzeitig den Klassenerhalt. Verteidiger Michael Sollbauer betont, dass Ried nun den ersten Platz und damit den Startplatz für das Europacup-Play-off behalten wolle. Sollbauer stellte sich auf ein hartes Spiel ein. "Mit dem WAC kommt ein Gegner, der gegen den Abstieg spielt. Sie kämpfen ums Überleben. Der WAC wird deshalb sicher ein größeres Risiko eingehen als zuletzt beim Spiel in Wolfsberg. Darauf werden wir uns gut vorbereiten." Beim letzten Aufeinandertreffen trennten sich die beiden Mannschaften mit 0:0.

Das Remis im April ist das beste Ergebnis der Wolfsberger gegen die Rieder in der laufenden Saison. Zuletzt nahm der WAC unter Trainer Thomas Silberberger Fahrt auf und siegte in den beiden vergangenen Partien. Das brachte den Lavanttalern mehr Punkte als in den vorherigen zwölf Bundesligaspielen zusammen. Mit einem 4:1 verabschiedeten sich die Wolfsberger aus Altach und gaben die rote Laterne an Blau-Weiß Linz ab. "Durch die beiden Siege in den letzten zwei Spielen fahren wir mit einem guten Gefühl nach Ried", sagte Trainer Thomas Silberberger. Gewinnt der WAC und verliert Blau-Weiß, sind die Kärntner gerettet. Dominik Baumgartner fehlt wie Marco Sulzner gesperrt.

GAK - Altach: Grazer bauen auf Heimstärke

Der GAK baute zuletzt mit einem 4:0-Sieg seinen Vorsprung in der Tabelle auf den Letzten Blau-Weiß Linz aus. Am Samstag treffen die Grazer daheim auf den SCR Altach, der mit 23 Zählern gleich viele Punkte wie der GAK hat. Der Sieger der Begegnung kann den Klassenerhalt fixieren, der Verlierer ist weiterhin in Abstiegsgefahr. "Ich glaube, es ist eine gute Herangehensweise, wenn wir auf uns schauen. Wir wissen, bei einem Sieg sind wir durch", erklärte GAK-Trainer Ferdinand Feldhofer. Die Grazer sind seit sechs Heimspielen ungeschlagen. Personell hat der Coach keine Sorgen, ihm stehen mit Ausnahme von Yannick Oberleitner und Thomas Schiestl alle Spieler zur Verfügung.

Abwehrchef Benedikt Zech fasste die Situation für Altach knapp zusammen. "Am Samstag punkten, im besten Fall einen Dreier und dann ist die Sache geritzt", sagte er. Trainer Ognjen Zaric betonte, dass seine Spieler trotz der anstrengenden Wochen in der Bundesliga und dem Cupfinale erholt und frisch seien. Auch Tormann Dejan Stojanovic sei wieder voll einsatzfähig. "Wir wissen, was wir an ihm haben. An guten Tagen ist er für mich einer der Besten der Liga", sagte Zaric. Die Statistik spricht gegen Altach: Seit sieben Auswärtsspielen bzw. Mitte Dezember des Vorjahres jagen die Vorarlberger einem Sieg hinterher.

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