Zehn Verletzte bei russischem Angriff auf Odessa
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von AgenturenBehörden sprechen von "extrem schwieriger Nacht" in Odessa
Bild: APA/APA/AFP/ROMAN PILIPEY
Bei einem russischen Drohnenangriff auf die südukrainische Stadt Odessa sind in der Nacht auf Montag nach Angaben der Behörden zehn Menschen verletzt worden, darunter zwei Kinder. Die größten Schäden habe es im zentralen Bezirk Prymorskyj gegeben, wo Wohnhäuser, ein Hotel und weitere Einrichtungen getroffen worden seien, teilte der Leiter der örtlichen Militärverwaltung, Serhij Lysak, mit. Er spricht von einer "extrem schwierigen Nacht".
Auch in zwei weiteren Bezirken seien mehrstöckige Wohnhäuser und Fahrzeuge angegriffen worden. Odessa ist als wichtiger Schwarzmeerhafen ein Drehkreuz für ukrainische Exporte und seit Beginn des Ukraine-Kriegs immer wieder Ziel russischer Angriffe.
Das russische Militär hatte am Sonntag seine Angriffsbemühungen im Osten der Ukraine verstärkt. Der Generalstab in Kiew hatte mitgeteilt, dass im Tagesverlauf insgesamt 161 bewaffnete Zusammenstöße von den Frontlinien gemeldet worden seien. Die meisten Angriffe erfolgten bei Pokrowsk, dort seien 39 russische Angriffe registriert worden. Bei Huljajpolje im südukrainischen Gebiet Saporischschja versuchten russische Truppen 24 Mal, die ukrainischen Stellungen zu durchbrechen. Bei Kostjantyniwka am Rande des Donbass habe es 15 Gefechte gegeben, teilte die Generalität in Kiew in ihrem Lagebericht mit.
Russland führt seit über vier Jahren einen Offensivkrieg gegen die Ukraine. Bisher haben die russischen Streitkräfte knapp ein Fünftel des Territoriums des Nachbarlandes besetzt. Seit Monaten gibt es an den Fronten kaum Bewegung, Russland hat mit hohen Verlusten an Personal nur geringe Erfolge vorzuweisen.
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