#Traffickinghub
Drogen und Vergewaltigung: Minderjährige verklagen Pornhub
Aktualisiert:
von JOYN NewsBild: APA
Eine weitere Klage gegen die Pornoplattform: Zwei minderjährige Mädchen sollen unter Drogen gesetzt, vergewaltigt und ein Video davon auf Pornhub gestellt worden sein.
Das Wichtigste in Kürze
Das Pornoportal "Pornhub" soll Missbrauchsdarstellungen, in denen minderjährige Mädchen unter Drogen gesetzt und vergewaltigt worden sein sollen, ins Netz gestellt haben.
Eigentümer der Plattform ist der Pornonbieter "MindGeek". Mit der Kampagne #Traffickinghub fordert die Opfern nun die Schließung der Plattform.
Mutmaßliche Missbrauchsdarstellungen, auf denen zwei damals 14- und 16-jährige Mädchen unter Drogen gesetzt und vergewaltigt worden sein sollen, sollen vom Pornoanbieter MindGeek, zu dem auch Pornhub gehört, ins Netz gestellt worden sein. Nun verklagen die Opfer die Eigentümer der Plattform, die die Inhalte ohne Überprüfung veröffentlicht haben sollen.
"Heute holen sich die jungen Frauen ihre Macht zurück, verklagen ihre Peiniger und verklagen Pornhub", so die pornografiekritische Aktivistin Laila Mickelwait am Mittwoch. Mit der Kampagne #Traffickinghub fordert sie sie die Schließung der Plattform.
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MindGeek hat Identität nicht überprüft
Wie aus der Klage hervorgeht, sollen die mutmaßlichen Täter eine damals 16-Jährige unter Drogen gesetzt, vergewaltigt und die Videos davon auf der Seite des Pornoanbieters MindGeek, zu dem Pornhub gehört, veröffentlicht haben. Dabei sollen MindGeek und Pornhub zu keinem Zeitpunkt versucht haben, die Identität des Mädchens zu überprüfen.
Auch das zweite Mädchen soll mit bereits 14 Jahren in die Fänge eines Menschenhändlers geraten sein. Von diesem Sexhändler sei sie gezwungen worden, an der Erstellung von pornographischen Videos mit Erwachsenen mitzuwirken. Diese Videos mit der Minderjährigen sollen schließlich auf auf Pornhub, Redtube, aber auch anderen Websites hochgeladen und verbreitet worden sein.
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