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Felix Baumgartner bei Paragliding-Unfall verstorben
Aktualisiert:
von JOYN NewsBild: APA
Der Extremsportler Felix Baumgartner ist am Donnerstag bei einem Paragliding-Unfall ums Leben gekommen.
Das Wichtigste in Kürze
Der Extremsportler Felix Baumgartner ist bei einem Paragliding-Unfall ums Leben gekommen.
Gegen 16 Uhr dürfte er offenbar aufgrund plötzlichen Unwohlseins die Kontrolle über sein Fluggerät verloren und in den Pool einer Hotelanlage gestürzt sein.
Felix Baumgartner ist am Donnerstagnachmittag in Porto Sant'Elpidio an der Adriaküste bei einem Paragliding-Unfall verstorben. Das bestätigte die Feuerwehr gegenüber der APA.
Gegen 16 Uhr dürfte der Extremsportler aufgrund plötzlichen Unwohlseins die Kontrolle über seinen Motor-Paragleiter verloren und in den Pool einer Hotelanlage gestürzt sein. Der 56-Jährige war sofort tot, wie die Rettungseinheiten berichteten.
Beim Sturz traf er eine Mitarbeiterin des Hotels, die mit Halsverletzungen im Spital eingeliefert wurde. Sie wurde durch ein Trümmerteil verletzt, das sich beim Aufprall des Fahrzeugs gelöst hatte. Sie wurde noch vor Ort medizinisch erstversorgt und anschließend ins Krankenhaus gebracht.
Baumgartner war von einer Fläche für den Start von Motor-Paraglidern abgefahren.
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Viele Menschen zum Zeitpunkt des Unglücks beim Pool
Zum Zeitpunkt des Unglücks hielten sich viele Menschen unweit des Swimmingpools auf, darunter viele Kinder. Laut den Rettungseinheiten hätte die Tragödie ein viel größeres Ausmaß haben können. Baumgartners Paraglider prallte gegen eine hölzerne Struktur neben einem Schwimmbecken. Sofort rückten die Carabinieri, die Feuerwehr, sowie das Rote Kreuz von Porto Sant'Elpidio zum Unfallort aus.
Das Gelände um den Pool wurde abgesperrt. Das Feriendorf Le Mimose, in dem sich das Unglück ereignete, liegt zwei Kilometer vom Zentrum von Porto Sant'Elpidio entfernt und erstreckt sich auf einem 30.000 Quadratmeter großen Gelände.
Erst vor wenigen Tagen hatte der 56-Jährige auf Facebook ein Foto von sich selbst beim Paragliding geteilt. Seine Frau, die sich mit dem Extremsportler in der Gegend aufhielt, wurde über den Tod ihres Mannes informiert.
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Er war weltweit für seine extremen Leistungen bekannt, insbesondere für seinen Stratosphären-Sprung aus rund 39 Kilometern Höhe in den USA.
In den vergangenen Jahren fiel er immer wieder durch teils sexistische oder demokratiefeindliche Aussagen auf Social Media auf. Rund um Corona meldete er sich mitunter mit verschwörungstheoretischen Meldungen zu Wort.
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