"Extreme Hitzebelastung"

Höchste Hitze-Warnstufe am Wochenende im Nordosten

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von Quelle: APA, JOYN News

Café Puls

Sommer, Sonne, Sudern! Hitze kaum mehr auszuhalten!

Videoclip • 32 Sek


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Die Geosphere Austria hat wegen der Hitzewelle für das kommende Wochenende die höchste Wetter-Warnstufe für den Nordosten Österreichs inklusive dem Raum Wels/Linz sowie in Graz, Klagenfurt und Villach ausgerufen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Für das kommende Wochenende gilt die höchste Hitze-Warnstufe für den Nordosten Österreichs.

  • Es sei mit "extremer Hitzebelastung" zu rechnen, warnt die Geosphere Austria.

  • In allen Bundeshauptstädten werden am Wochenende mehr als 35 Grad erwartet, in Wien bis zu 39 Grad.

Die betroffenen Gebiete wurden am Mittwoch von Orange auf Rot gestellt. Das bedeutet, dass mit "extremer Hitzebelastung zu rechnen" ist. Das bedeutet, dass mit "extremer Hitzebelastung zu rechnen" ist. Laut Vorhersage könnte am Sonntag der österreichweite Rekord von 40,5 Grad aus dem Jahr 2013 - gemessen in Bad Deutsch-Altenburg (NÖ) - fallen.

Für diese Gebiete gilt die Warnstufe Rot

Die Hitzewarnstufe Rot gilt mehrere Tage für große Gebiete. Folgende Regionen sind am Samstag, Sonntag und Montag betroffen: Wien, Weinviertel, Tullnerfeld, Bezirke Krems-Land, St. Pölten, Horn, Hollabrunn, Bruck an der Leitha, Mödling, Baden und Wiener Neustadt (alle Niederösterreich) und das Nordburgenland.

Im oberösterreichischen Zentralraum wurden die Bezirke Linz, Linz-Land, Steyr, Wels und Perg am Samstag und Sonntag auf Rot gesetzt. Im Süden Österreichs sind die Städte Graz, Villach und Klagenfurt nur am Sonntag auf Rot, präzisierte die Geosphere am Mittwochnachmittag in einer Aussendung.

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Minimale Abschwächung am Montag

In allen Landeshauptstädten werden laut der Prognose am Samstag und Sonntag mehr als 35 Grad erwartet, in Wien bis zu 39 Grad. Am Montag sollte sich die Hitzewelle minimal abschwächen - mit Ausnahme des Nordostens, wo es weiter extrem heiß bleibt. Ausschlaggebend für die rote Hitzewarnung ist laut Geosphere unter anderem der Umstand, dass es - vor allem in den Städten - auch in den Nächten kaum abkühlen wird. Voraussichtliche Tiefsttemperaturen von 24 bis 27 Grad verdeutlichen dies.

"Der Ostalpenraum steht unter dem Einfluss eines mächtigen Hochdruckgebietes und subtropische Luftmassen sind wetterbestimmend", erklärt Andreas Schaffhauser, wissenschaftlicher Generaldirektor der Geosphere Austria.

"Aufgrund der seit vergangenem Freitag anhaltenden Hitzebelastung und einem weiteren prognostizierten Temperaturanstieg wird ab Samstag eine rote Temperaturwarnung, vor allem für den Nordosten Österreichs, mit Sonntag dann auch für die Ballungszentren ausgegeben. Die fehlende nächtliche Abkühlung und das prognostizierte Überschreiten der höchsten jemals gemessenen Tageshöchsttemperaturen sind mitentscheidend für die Festlegung der Warnstufe Rot."


Warnung vor Auswirkungen auf menschlichen Körper

Sowohl in den rot markierten Gebieten von Wels über Steyr, fast das gesamte Niederösterreich und Wien bis Eisenstadt und das nördliche Burgenland, als auch im orange markierten Restösterreich warnt die Geosphere vor Auswirkungen auf den menschlichen Körper. Möglich seien erhöhte Körpertemperatur und Puls, Schwäche und Müdigkeit, Kopfschmerzen, Muskelkrämpfe sowie Verwirrtheit, Schwindel, Bewusstseinsstörungen oder Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.

Direktes Sonnenlicht sollte gemieden werden. "Achten Sie darauf, dass Kinder vor der Sonne geschützt sind", heißt es in den Handlungsempfehlungen. Weiters: "Meiden Sie verbaute und versiegelte Plätze, wo es keinen Schatten gibt! Gehen Sie nicht in der heißesten Tageszeit nach draußen! Ziehen Sie die Vorhänge zu bzw. schließen Sie die Jalousien.

Öffnen Sie die Fenster vorwiegend in der Nacht bzw. in den kühlen Morgenstunden! Vermeiden Sie große Anstrengungen bzw. verschieben Sie körperliche Aktivitäten im Freien auf die frühen Morgenstunden oder den Abend!" Pro Tag sollten mindestens zwei bis drei Liter Wasser, ungesüßter Tee oder mit Wasser verdünnte Fruchtsäfte getrunken und Alkohol gemieden werden.


Seniorenrat fordert Maßnahmen

Der Seniorenrat forderte am Rande einer Pressekonferenz am Mittwoch die Bundesländer auf, jetzt rasch auf die Hitzewelle zu reagieren. Niederösterreich und Wien seien bereits aktiv geworden und hätten erste Maßnahmen gesetzt, so Präsidentin Ingrid Korosec - wenn auch vielleicht ein oder zwei Tage zu spät. Sie gehe davon aus, dass im Lauf des Tages weitere Länder folgen werden. Seniorinnen und Senioren seien durch die hohen Temperaturen besonders gefährdet.

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