Bleibt im Amt

Finanzminister Markus Marterbauer an Krebs erkrankt

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von Quelle: APA, JOYN News

WIEN - ÖSTERREICH: Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) am Mittwoch, 8. Juli 2026, anl. einer Sitzung des Nationalrats im Parlament in Wien.

Bild: APA/APA/HELMUT FOHRINGER/HELMUT FOHRINGER


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Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) hat am Montag bekanntgegeben, dass er an Krebs erkrankt ist. Er werde "ab heute" im AKH Wien dagegen behandelt, bleibe aber im Amt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) ist an Krebs erkrankt.

  • Ab dem heutigen Montag werde er dagegen behandelt, gab er bekannt.

  • Marterbauer bleibt trotz seiner Erkrankung im Amt.

Marterbauer gab seine Erkrankung am Montag via E-Mail an die Redaktionen des Landes bekannt.

"Gute Heilungschancen"

"In Österreich leben deutlich über 400.000 Menschen mit einer Krebsdiagnose. Seit kurzem bin ich einer davon", schrieb der Minister. "Es handelt sich bei meiner Diagnose um ein Lymphom. Eine Erkrankung, die in den letzten Jahren dank umfangreicher Forschung und des guten österreichischen Gesundheitssystems sehr gute Heilungschancen aufweist."

Wichtig hierfür sei aber, "dass ich unmittelbar eine entsprechende Therapie beginne". Diese werde in den kommenden drei Monaten stattfinden. "Beim behandelnden Arzt und seinem Team fühle ich mich hervorragend aufgehoben und betreut", betonte der Minister.

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Mit Verschiebungen von Terminen zu rechnen

Die Therapieeinheiten werden "zusätzliche Termine" in Marterbauers dienstlichen Kalender sein - "und deshalb bisweilen zur Verschiebung des einen oder anderen Termins führen". Aber die Behandlung werde so geplant, "dass ich meiner Aufgabe und Funktion als Finanzminister unseres Landes voll nachkommen werde".

Er bitte darum, in der Kommunikation "durchaus offen, aber fair und respektvoll mit meiner Erkrankung umzugehen", schrieb Marterbauer. "Wie bei vielen Menschen in unserem Land ist sie eine emotionale Belastung für meine Familie, meine Freundinnen und Freunde, meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter." Er bedanke sich vorab für den Respekt und das Verständnis und freue sich, "wenn wir uns bald wieder über den erfolgreichen Sanierungskurs für Österreich unterhalten können".

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