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So klappt es mit dem familiären Weihnachtsfrieden
Aktualisiert:
von Astrid PozarekCafé Puls
So hält der familiäre Weihnachtsfrieden
Videoclip • 04:25 Min
Für viele stellt die besinnlichste Zeit des Jahres auch die stressigste dar. Wenig freie Zeit, Familienzusammenkünfte und der Einkaufswahnsinn können einem schon mal die Vorweihnachtszeit verderben. Aber auch an Heiligabend kann es in so manchen Familien zum Streit kommen. Familienberaterin Claudia Toth verrät, wie man vor, während und nach Weihnachten die Ruhe bewahrt.
Das Wichtigste in Kürze
Familienberaterin Claudia Toth empfiehlt, die Vorweihnachtszeit zu entschleunigen, nicht zu viel zu planen und sich von der Vorstellung eines "perfekten" Weihnachtsfestes zu verabschieden.
Paare und Familien sollten frühzeitig besprechen, wo und wie sie feiern möchten und welche Traditionen wichtig sind, um Missverständnisse und unterschwellige Spannungen zu vermeiden.
Sollte es beim Essen oder während des Zusammenseins doch zu kleinen Spitzen kommen, rät sie dazu, diese nicht sofort anzusprechen und stattdessen spätere Ruhephasen (z. B. zwischen Weihnachten und Silvester) für Gespräche zu nutzen.
Gibt kein perfektes Weihnachten
Damit man den 24. Dezember entspannt verbringen kann, rät Familienberaterin Claudia Toth auf der Café-Puls-Couch zur Entschleunigung. Man sollte versuchen, Ruhe in den Alltag zu bringen und nicht zu viel in die "Adventzeit hineinzupacken".
Außerdem sollte man sich von der Vorstellung des perfekten Weihnachtsfestes, wie es in "Weihnachtsfilmen oder Hochglanzmagazinen" zu sehen ist, verabschieden. Stattdessen sollte man sich darauf konzentrieren, das Fest der Liebe gemeinsam zu feiern und zu genießen.
Für viele Paare und Familien ist ein Streitthema, wo und mit wem der Verwandtschaft man Weihnachten feiern will. Laut der Familienberaterin sollte man sich am besten vorab zusammensetzen, um sich zu überlegen, wie man feiern und welche Traditionen man aus der Ursprungsfamilie mitnehmen möchte.
Zudem sollten Themen, die einen belasten, ausgesprochen werden, so vermeide man "unterschwelliger Stimmung beim Weihnachtsfest".
Wenn es dann zu der Schwiegerfamilie geht, sollte vorab besprochen werden, wie lange man bleiben möchte.
Kommentare am Essstich ignorieren
Sollte es beim Weihnachtsessen dann doch zu Spitzen kommen, rät Toth dazu, diese in dem Moment nicht anzusprechen. Die Zeit zwischen Weihnachten und Silvester könne man gut nutzen für "Beziehungspflege und Kommunikation".
Vorsicht sollte man vor und nach der Bescherung walten lassen. Alltagsthemen wie das Ausräumen des Geschirrspülers könnten zu Konfliken führen.
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