Australien, Dänemark und Cosmó im zweiten Semifinale
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von AgenturenAuri - einer der Stars auf der Wiener ESC-Bühne
Bild: APA/APA/HELMUT FOHRINGER/HELMUT FOHRINGER
Es ist ein bunter Strauß an Stilen, der die ESC-Fans im zweiten Semifinale am Donnerstag erwartet: Da dürfen in der Wiener Stadthalle nicht nur Mitfavoriten wie Dänemarks Søren Torpegaard Lund oder Delta Goodrem aus Australien ihr Können in der Wiener Stadthalle unter Beweis stellen, auch die rot-weiß-roten Song-Contest-Herzen schlagen mutmaßlich schneller und höher, wenn Cosmó dem Publikum mit seinem "Tanzschein" einheizen möchte - wenn auch außer Konkurrenz.
Denn als Kandidat der Titelverteidigernation ist ihm ein Platz im großen Finale am Samstag ebenso wenig zu nehmen wie der 17-jährigen Monroe ("Regarde") aus Frankreich oder dem britischen Act Look Mum No Computer und seinem schrägen Track "Eins, Zwei, Drei". Sie bilden gemeinsam mit Deutschland und Italien die "Big Four" der größten Geldgeber des von der EBU ausgerichteten Events und dürfen sich erstmals dem weltweiten TV-Publikum präsentieren.
Down Under und hoher Norden mit guten Chancen
Deutlich ernster ist die Angelegenheit trotz aller Freude am bunten ESC-Treiben für die weiteren 15 Acts des zweiten Semifinals, die sich eines der zehn begehrten Finaltickets ersingen wollen. Für Torpegaard Lund und seine coole Electronummer sollte das kein Problem darstellen, werden ihm doch sogar Chancen auf den Gesamtsieg zugetraut. Auch die Australierin Goodrem liegt bei den Zockern hervorragend und kann sich wohl schon auf Samstag konzentrieren.
Wie weit heuer das stilistische Feld geöffnet wird, zeigen wiederum Rumänien, Bulgarien und Tschechien: Alexandra Căpitănescu setzt mit "Choke Me" auf düsteren Alternative-Rock mit Opern-Einsprengseln, während Dara ihr "Bangaranga" auf den Dancefloor zimmert, was für die sensible Ballade "Crossroads" von Daniel Zizka nicht gerade gilt. Nach derzeitigem Stand winkt ihnen ein weiterer Auftritt am Samstag, was auch für Leléka aus der Ukraine gilt, die mit "Ridnym" eine mystische Nummer, die sich vorsichtig aufbaut, im Angebot hat.
Dramatik aus Albanien, Rock'n'Roll aus Norwegen
Der Partyfraktion ist wiederum Zyperns Antigoni zuzuordnen. Ihr Song "Jalla" vereint etliche klassische Song-Contest-Zutaten und kommt als grelle Popnummer daher, die keine Gefangenen macht. Mit viel italienischem Flair versucht Aidan reichlich Stimmen für Malta zu sammeln, wobei die von ihm besungene "Bella" durchaus ihren Reiz hat. Ebenfalls auf die Sonnenseite der ESC-Welt könnten Alis aus Albanien (viel Dramatik in "Nân") und Norwegens Jonas Lovv mit seiner Rock'n'Roll-Nummer "Ya ya ya" fallen.
Auf die Unterstützung von "Mother Nature" hofft Eva Marija aus Luxemburg, ihre animistische Hymne hat aber nur Außenseiterchancen auf den Aufstieg. Selbes gilt für den pumpenden Abgesang auf den Büroalltag von Simón aus Armenien ("Paloma Rumba") oder die Schweizerin Veronica Fusaro, deren "Alice" durchaus Eigenständigkeit aufweisen kann. Weiters um den Aufstieg rittern Atvara aus Lettland mit der dramatischen Schmachtballade "Ēnā" und schließlich die Kandidatin aus Aserbaidschan, Jiva, die sich mit "Just Go" in den Ring wirft. Und egal ob zum Favoritenkreis gehörend oder nicht: Für zehn Acts geht die ESC-Reise am Samstag in jedem Fall weiter.
(S E R V I C E - www.eurovision.com/eurovision-song-contest/vienna-2026/vienna-2026-second-semi-final/ )
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