Austria erzeugt "positive Energie" für das Liga-Finish

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Die Austria kann in der Meistergruppe doch noch gewinnen

Bild: APA/APA/TOBIAS STEINMAURER/TOBIAS STEINMAURER


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Die Wiener Austria hat sich von Hartberg abgesetzt und sich eine Moralinjektion für das Fußball-Bundesliga-Finish geholt. "Für uns war wichtig, wieder einmal positive Energie mit einem Sieg zu erzeugen", sagte Angreifer Johannes Eggestein nach dem 1:0-Erfolg. Die Austria hatte davor fünf Spiele in Folge nicht gewonnen, spürt vor dem Derby bei Rapid nun aber Rückenwind. Der Zug für die vorderen Plätze ist für die auf Rang fünf verweilenden "Veilchen" noch nicht abgefahren.

"Wenn du im Derby einen Dreier holst, hast du ein letztes, geiles Heimspiel gegen den LASK", betonte Eggestein. Vor dem Gastspiel von Rapid beim LASK am Montagabend betrug der Rückstand der Austria einen Zähler auf den viertplatzierten Erzrivalen. Zunächst aber freuten sich die Violetten darüber, in dem erwarteten Geduldsspiel die harte Nuss Hartberg geknackt und den Gegner um vier Punkte distanziert zu haben.

Hartberg-Sieg für "zwei geile Spiele" zum Abschluss

Trainer Stephan Helm lobte eine konzentrierte Defensivleistung, wohlwissend, dass der Austria mehr Durchschlagskraft in der vorderen Reihe gut zu Gesicht stünde. "Daran müssen wir arbeiten. Das müssen wir für die Zukunft im Blick haben", sagte Helm. Den nächsten beiden Runden blickt er positiv entgegen. "Seit ich hier bin, haben wir uns immer wieder geile Spiele geschaffen. Jetzt haben wir wieder so ein Highlight gegen Rapid, es geht noch um was."

Obwohl die Meistergruppe "bitter" und "nervenzehrend" verlaufen sei, verfalle die Mannschaft niemals in einen Trott, führte Helm aus. "Ich denke, das ist etwas, das die Fans spüren" - und in der Lesart des Trainers auch honorieren. Letztlich sei die Austria ja angesichts der "vier Budgetkaiser" vor ihr in der Herausforderer-Rolle, so Helm. "Und die Spiele gegen Hartberg sind einfach zwei knappe Spiele." Die Austria gewann beide 1:0.

Schmid betont Arbeitsethos: "Werden uns pushen"

Die Attacke der Oststeirer auf Platz fünf schlug fehl. Wobei von Attacke am Verteilerkreis keine Rede sein konnte. Der TSV zog sein bewährtes Defensivkonzept gnadenlos durch, schaffte dieses Mal aber nur einen Schuss auf des Gegners Tor. Die Konter versandeten früh, die Austria bot kaum Räume dafür an. Torjäger Elias Havel kämpft seit Wochen mit Blessuren und kam erst mit Fortdauer der Partie ins Spiel. Am Ende galt es für den TSV, die vierte Niederlage im achten Auftritt der Meistergruppe aufzuarbeiten.

Der scheidende Trainer Manfred Schmid wollte am Abend in seiner Heimat ein Abschiedsessen ausgeben. "Da werden wir einiges Revue passieren lassen, gemeinsam mit der Präsidentin, Spielern und dem Staff. Wir haben eine überragende Saison gespielt, ich hatte eine richtig tolle Zeit in Hartberg", meinte Schmid. Am kommenden Sonntag gibt er im Steiermark-Duell mit Sturm seine Abschiedsvorstellung vor heimischem Publikum, ehe ein Gastspiel in Salzburg sehr wahrscheinlich die Ära beschließt. Noch ist Rang fünf und das Liga-Play-off um ein Europacupticket gegen ein Team der Qualifikationsgruppe möglich. "Wir werden uns noch einmal pushen, wollen diese beiden Spiele unbedingt gewinnen. Theoretisch ist es noch möglich, dass wir die Austria überholen", betonte Schmid.

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