Bayern nach 5:0-Kantersieg bei St. Pauli vor Titelgewinn

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von Agenturen

Die Bayern mit Laimer jubelten mehrmals

Bild: APA/APA/AFP/IBO OT


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Bayern München steht kurz vor dem Gewinn des Meistertitels in der deutschen Fußball-Bundesliga. Die Münchner mit ÖFB-Legionär Konrad Laimer feierten am Samstag einen 5:0 (1:0)-Kantersieg auswärts beim FC St. Pauli und liegen fünf Spiele vor Saisonende zwölf Punkte vor Verfolger Borussia Dortmund. Die Bayern stellten zudem den 54 Jahre alten Torrekord im deutschen Oberhaus auf, in 29 Runden erzielte die Truppe von Trainer Vincent Kompany bereits 105 Tore.

Die bisherige Bestmarke hatte ebenfalls der FC Bayern in der Saison 1971/72 mit 102 Treffern aufgestellt. Am Millerntor in Hamburg gingen die Gäste nach einer Laimer-Maßflanke durch einen Kopfball von Jamal Musiala (9.) in Führung. Nach dem Seitenwechsel legten Leon Goretzka (53.), Michael Olise (55.), Nicolas Jackson (66.) und Raphael Guerreiro (89.) nach. Torjäger Harry Kane wurde geschont, Rechtsverteidiger Laimer nach 59 Minuten ausgewechselt.

Der deutsche Rekordmeister könnte nächsten Sonntag zuhause gegen den VfB Stuttgart den 35. Meistertitel der Vereinsgeschichte fixieren. Zuvor steht am Mittwoch das Rückspiel im Champions-League-Viertelfinale gegen Real Madrid an, das Hinspiel in der spanischen Hauptstadt hatte die Kompany-Truppe mit 2:1 gewonnen.

BVB muss sich noch gedulden

Borussia Dortmund muss indes noch auf seinen Champions-League-Platz warten. Marcel Sabitzer und Co. unterlagen zuhause Bayer Leverkusen mit 0:1, ein Sieg hätte das Königsklassen-Ticket gebracht. Bayer verbesserte sich hingegen auf Platz fünf, vier Punkte hinter den drittplatzierten Leipzigern, die Mönchengladbach 1:0 schlugen. Im Tabellenkeller lässt Mathias Honsak Heidenheim mit einem Doppelpack hoffen.

Im Heimspiel gegen Union Berlin stellte Honsak in der 9. und 36. Minute mit seinen ersten beiden Saisontoren die Weichen früh auf Sieg. Bei den Gästen saß Christopher Trimmel auf der Bank, sein Landsmann Leopold Querfeld brachte Union kurzfristig heran. Der Wiener besorgte mit seinem dritten Saisontreffer den Anschluss (75.), Budu Zivzivadze (78.) machte kurz darauf aber den Sack zum 3:1-Endstand zu.

Damit verkürzte Schlusslicht Heidenheim den Rückstand auf Relegationsplatz 16 vorerst auf sechs Punkte, der VfL Wolfsburg ist nur noch zwei Zähler entfernt. Die Wölfe mit Patrick Wimmer über 90 Minuten schafften es einmal mehr nicht, dem Abstiegsstrudel zu entkommen. Zuhause setzte es gegen Eintracht Frankfurt eine 1:2-Heimniederlage, nach Toren von Oscar Höjlund (21.) und Arnaud Kalimuendo (32.) kam der Anschlusstreffer durch Dzenan Pejcinovic (97.) zu spät.

Spätes Diomande-Tor machte Leipzig glücklich

Leipzig siegte gegen Nachzügler Borussia Mönchengladbach nach starkem Beginn und viel Mühe in der zweiten Halbzeit zuhause dank des späten Treffers von Yan Diomande (81.). Xaver Schlager und Vorlagengeber Christoph Baumgartner wirkten über die gesamte Spielzeit mit, Nicolas Seiwald ging in der 78. Minute. Bei Gladbach sorgte Kevin Stöger im Finish (ab 85.) noch für frischen, aber wirkungslosen Wind.

In Dortmund ließ Robert Andrich (42.) per Distanzschuss Leverkusen weiter auf die CL hoffen, in der zweiten Hälfte wurde das Spiel von einem medizinischen Notfall auf der Tribüne überschattet. Nach Reanimation und Abtransport eines Zuschauers verzichteten beide Fanlager auf den organisierten Support. Beim BVB, der erst die dritte Niederlage in dieser Saison kassierte, ersetzte in der 64. Minute Carney Chukwuemeka Marcel Sabitzer.

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