Tatwaffe sichergestellt

Beschuldigter nach Femizid in Niederösterreich geständig

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von Agenturen

Vorläufiges Obduktionsergebnis liegt noch nicht vor

Bild: APA/APA/THOMAS LENGER/MONATSREVUE.AT/THOMAS LENGER/MONATSREVUE.AT


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Nach der Tötung einer 38-Jährigen in Sooß (Bezirk Baden) am Sonntagabend hat sich der beschuldigte 47-jährige Ehemann geständig gezeigt. Das bestätigte Erich Habitzl, Sprecher der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt, am Dienstag auf Anfrage. Das vorläufige Obduktionsergebnis lag indes noch nicht vor. Hinsichtlich des Motivs des 47-Jährigen machte der Behördensprecher keine näheren Angaben.

Zwischen dem Paar, das vier minderjährige Kinder hat, soll es Medienberichten zufolge vermehrt zu Streit gekommen sein. Verübt worden war die Tat am Ostersonntag gegen 18.30 Uhr. Die Frau wurde mit Stich- und Schussverletzungen im Garten eines Wohnhauses aufgefunden. Der 47-Jährige hatte die Polizei selbst angerufen, anschließend erfolgte die Festnahme. Die Untersuchungshaft wurde verhängt. Befristet ist diese vorerst bis zum 20. April, teilte Birgit Borns, die Sprecherin des Landesgerichts Wiener Neustadt, der APA mit.

Sichergestellt wurde eine mögliche Tatwaffe, eine Neun-Millimeter-Pistole. Diese dürfte der Beschuldigte illegal besessen haben. Der 47-Jährige habe angegeben, die Waffe "in Wien von einem Unbekannten erworben" zu haben, sagte Habitzl.

(S E R V I C E - In Österreich finden Frauen, die Gewalt erleben, u. a. Hilfe und Informationen bei der Frauen-Helpline unter: 0800-222-555, www.frauenhelpline.at; beim Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF) unter www.aoef.at, sowie beim Frauenhaus-Notruf unter 057722 und den Österreichischen Gewaltschutzzentren: 0800/700-217, https://www.gewaltschutzzentrum.at/, beim Polizei-Notruf: 133)

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