Waffe illegal besessen

Beschuldigter nach Femizid in Niederösterreich geständig

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von Agenturen

SOOSS - ÖSTERREICH: ZU APA0083 VOM 6.4.2026 - Eine 38-Jährige ist im niederösterreichischen Sooß (Bezirk Baden) am Sonntagabend gewaltsam zu Tode gekommen. Tatverdächtig ist ihr 47-jähriger Ehemann, vom dem die Frau getrennt lebte. Im Bild: Ein Zaun in der Nähe des Tatorts am Montag, 6. April 2026, in Sooß.

Bild: APA/APA/THOMAS LENGER/MONATSREVUE.AT/THOMAS LENGER/MONATSREVUE.AT


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Nach der Tötung einer 38-Jährigen in Sooß (Bezirk Baden) am Sonntagabend hat sich der beschuldigte 47-jährige Ehemann geständig gezeigt. Das bestätigte Erich Habitzl, Sprecher der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt, am Dienstag auf Anfrage.

Das vorläufige Obduktionsergebnis lag indes noch nicht vor. Hinsichtlich des Motivs des 47-Jährigen machte der Behördensprecher keine näheren Angaben.


Stich- und Schussverletzungen

Zwischen dem Paar, das vier minderjährige Kinder hat, soll es Medienberichten zufolge vermehrt zu Streit gekommen sein. Verübt worden war die Tat am Ostersonntag gegen 18.30 Uhr. Die Frau wurde mit Stich- und Schussverletzungen im Garten eines Wohnhauses aufgefunden. Der 47-Jährige hatte die Polizei selbst angerufen, anschließend erfolgte die Festnahme.

Die Untersuchungshaft wurde verhängt. Befristet ist diese vorerst bis zum 20. April, teilte Birgit Borns, die Sprecherin des Landesgerichts Wiener Neustadt, der APA mit.

Sichergestellt wurde eine mögliche Tatwaffe, eine Neun-Millimeter-Pistole. Diese dürfte der Beschuldigte illegal besessen haben. Der 47-Jährige habe angegeben, die Waffe "in Wien von einem Unbekannten erworben" zu haben, sagte Habitzl.

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Bild: JOYN


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