Bisher sechs Verletzte nach Seebeben in Japan

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von Agenturen

Kleiner Tsunami ausgelöst

Bild: APA/APA/AFP/PHILIP FONG


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Einen Tag nach einem Seebeben der Stärke 7,7 im Pazifik haben die Behörden in Japan mehrere Verletzte gemeldet. Bei dem Beben, das bis in die mehrere hundert Kilometer entfernte Hauptstadt Tokio zu spüren war, seien mindestens sechs Menschen verletzt worden, darunter zwei schwer, erklärte die Katastrophenschutzbehörde am Dienstag. Größere Schäden seien nicht gemeldet worden. Am Montag hatte es nördlich der Präfektur Iwate im Pazifik ein schweres Seebeben gegeben.

Ein dadurch verursachter Mini-Tsunami löste Wellen von bis zu 80 Zentimeter Höhe aus. In der betroffenen Region wurde nach Angaben der Rettungskräfte zeitweise mehr als 180.000 Menschen die Evakuierung empfohlen.

Der japanische Wetterdienst warnte am Montag vor der Gefahr eines Mega-Bebens: "Die Wahrscheinlichkeit eines neuen, gewaltigen Erdbebens ist höher als gewöhnlich." Japan liegt in einer der tektonisch aktivsten Regionen der Welt. Der Inselstaat mit 125 Millionen Einwohnern wird jedes Jahr von etwa 1.500 Erdbeben erschüttert.

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