Frau in Tirol übergab nach Schockanruf Wertsachen
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von AgenturenIm Bezirk Kufstein laufen nach einem Schockanruf-Betrug Ermittlungen
Bild: APA/APA/THEMENBILD/HARALD SCHNEIDER
Eine 65-Jährige und ihre Mutter sind am Donnerstag im Bezirk Kufstein durch einen Schockanruf zur Übergabe von Gegenständen im Wert eines hohen fünfstelligen Euro-Betrags gedrängt worden. Ein angeblicher Arzt behauptete am Telefon, dass damit die Behandlung der Schwester der 65-Jährigen durch ein Medikament möglich werde. Diese leide an einer schweren Erkrankung. Laut Polizei wurde so starker Druck aufgebaut, dass die 65-Jährige die Wertsachen in ihrer Wohnung holte.
Die Frau hatte sich bei ihrer Mutter aufgehalten, als der Anruf erfolgte. Auch während die 65-jährige Deutsche die Wertgegenstände zur Übergabe bereitmachte, wurde sie "weiter telefonisch massiv unter Druck gesetzt", so die Polizei. Schließlich übergab die Frau die Wertsachen an einen Unbekannten. Die Ermittlungen werden von der Kriminalpolizei geführt.






