GAK und WSG Tirol voll auf Kurs Richtung Klassenerhalt

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von Agenturen

GAK-Coach Feldhofer darf schön langsam mit Klassenerhalt planen

Bild: APA/APA/ERWIN SCHERIAU/ERWIN SCHERIAU


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Der GAK und die WSG Tirol befinden sich in der Fußballbundesliga seit Sonntag voll auf Kurs Richtung Klassenerhalt. Die Grazer stießen mit dem Heim-2:1 über Blau-Weiß in der Qualigruppe auf Rang zwei vor und liegen sieben Runden vor Schluss neun Punkte vor dem Letzten aus Linz. Immerhin acht Zähler beträgt der Vorsprung der WSG aufs Tabellenende, nach dem 3:1 der Wattener gegen den WAC sind die vier Punkte vor Blau-Weiß liegenden Wolfsberger der zweite heiße Abstiegskandidat.

GAK-Trainer Ferdinand Feldhofer wollte sich nach dem dritten Sieg in Folge - gleichzeitig dem vierten in den jüngsten fünf Runden - noch nicht zum Ligaverbleib gratulieren lassen. Dem Steirer war jedoch bewusst, dass sich die Situation massiv zugunsten seiner Truppe verändert hat. "Wir wollen das jetzt fertig machen, bis der Abstieg rein rechnerisch nicht mehr möglich ist. Heute war ein größerer Schritt als in den Spielen zuvor." Allerdings warnte Feldhofer auch: "Es kann im unteren Play-off alles sehr schnell gehen."

Auf eine schnelle Trendwende muss Blau-Weiß hoffen. In den vergangenen sechs Runden gelang ein Sieg, aus den vergangenen 17 Runden schauten nur zwei volle Erfolge heraus - viel zu wenig, um auch in der kommenden Saison erstklassig zu sein. "Wir werden Siege brauchen, aber ich bin felsenfest davon überzeugt, dass wir das auch schaffen werden", beteuerte Coach Michael Köllner. Unter dem Deutschen gab es in neun Bewerbspartien zwei Siege, ein Unentschieden und sechs Niederlagen.

WAC-Coach Atalan mit desaströser Bilanz

Noch schlechter sieht die Bilanz von Ismail Atalan beim WAC aus, sie steht bei einem Sieg, drei Remis und neun Niederlagen in 13 Matches. In den jüngsten zehn Pflichtspielen gelang kein einziger Sieg - wenig verwunderlich, dass der Deutsche als Ablösekandidat gilt. "Wenn sie es wollen, bleib ich hier. Wenn nicht, bin ich woanders", sagte Atalan auf Sky und betonte: "Ich bin hundertprozentig überzeugt von der Mannschaft, und dass ich es hinbekomme."

Bei WSG-Coach Philipp Semlic herrschte nach dem ersten Sieg nach zuvor zwei Niederlage ein gewisses Aufatmen. "Es war sicherlich ein wichtiger Schritt Richtung Klassenerhalt, aber auch nicht mehr", erklärte der Steirer.

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