Haftstrafe für Besitzer für XL-Bully nach tödlichem Biss

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von Agenturen

Verbot der Rasse in Großbritannien hat zu Protesten geführt

Bild: APA/APA/AFP/HENRY NICHOLLS


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Der Besitzer eines XL-Bully-Hundes ist zu zwölf Jahren Gefängnis verurteilt worden, weil das Tier einen 84 Jahre alten Mann in Nordwestengland zu Tode gebissen hat. Der angegriffene Mann sei im Februar 2025 abends auf dem Heimweg von einem Pub in der Einfahrt eines Hauses von dem Hund attackiert worden, wie die britische Nachrichtenagentur PA mit Verweis auf Gerichtsangaben am Freitag berichtete. Der Mann sei seinen Verletzungen einen Monat nach dem Angriff erlegen.

Vor Gericht sei von "katastrophalen Gesichtsverletzungen" die Rede gewesen. Der Angriff habe 45 Minuten gedauert. Währenddessen sei das Opfer die ganze Zeit bei Bewusstsein gewesen und habe unerträgliche Schmerzen erlitten. Bewaffnete Polizisten erschossen den 46 Kilogramm schweren Hund namens "Toretto" mit zehn Schüssen, schreibt PA. Später hätten Untersuchungen ergeben, dass Toretto bereits angefangen hatte, den Mann bei lebendigem Leib zu fressen.

XL-Bullies sind in Großbritannien verboten

Der 31-jährige Angeklagte wurde für schuldig befunden, Halter eines gefährlich außer Kontrolle geratenen Hundes gewesen zu sein. Ein "Katalog von Versäumnissen" habe zu dem Angriff geführt. So sei der Hund nur unzureichend - auf einer Terrasse durch ein Tor mit einem Riegel - gesichert gewesen. Der Hundebesitzer bekannte sich schuldig, einen XL-Bully ohne Ausnahmegenehmigung gehalten zu haben. Seit Februar 2024 ist in Großbritannien die Haltung von XL-Bullies untersagt, es sei denn, sie waren bereits vor dem Inkrafttreten des Verbots registriert.

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