Haus des Meeres in Wien zeigt Aufzucht des Bambushais

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von Agenturen

Ersten Jungtiere bereits geschlüpft

Bild: APA/APA/HAUS DES MEERES


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Im Haus des Meeres in Wien ist gerade die Embryonalentwicklung eines Hais zu sehen. Die Eikapseln wurden in der Kinderstube extra so platziert, dass die Besucherinnen und Besucher mit etwas Glück erste Bewegungen der Jungtiere im Ei live beobachten können. Erste Bambushaie sind auch schon geschlüpft gab der Zoo am Mittwoch in einer Aussendung bekannt. Sie erkunden bereits das Aquarium.

Die jungen Bambushaie (Chiloscyllium griseum) entwickeln sich über mehrere Monate geschützt im Ei. Der mit einem Hühnerei vergleichbar große Dotter dient dem Jungtier in dieser Zeit als Nahrung und wird nach und nach aufgezehrt. Gleichzeitig wächst der anfangs fadenförmige Embryo zu einem jungen Hai mit einer Körperlänge von rund zehn Zentimetern heran, informierte das Haus des Meeres. Nach dem Schlüpfen sind die jungen Bambushaie wie alle anderen Knorpelfische sofort selbstständig und werden nicht weiter versorgt. Bambushaie werden etwa 15 Jahre alt, in menschlicher Obhut können sie deutlich älter werden.

Wissenschaftlich geführte Zoos arbeiten seit Jahren daran, immer mehr Tierarten selbst zu züchten. "Die Anzahl der Wildfänge in Aquarien wie dem Haus des Meeres ist verschwindend gering im Vergleich zu der Menge an Meeresfischen, die allein in Wien täglich zu Mittag auf den Tellern landen", erklärt Zoodirektor Jeff Schreiner. "Wir setzen gezielt auf Nachzuchten und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Haltung faszinierender Meerestiere."

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