Meinl-Reisinger sieht Förderstopp für ZARA kritisch

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Verein leistet laut Meinl-Reisinger gute Arbeit

Bild: APA/APA/HELMUT FOHRINGER/HELMUT FOHRINGER


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NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger sieht die Streichung der Förderung für die Anti-Rassismus-Beratungsstelle ZARA kritisch. Diese Woche war bekannt geworden, dass das Familienministerium von Claudia Bauer (ÖVP) den Geldfluss einstellt. Das sei in der Koalition nicht abgesprochen worden, sagte Meinl-Reisinger am Rande des Ministerrats am Mittwoch. ZARA steht dadurch vor dem Aus, betroffen ist die Beratungsstelle gegen Rassismus genauso wie die Meldestelle für Hass im Netz.

2025 betrug die Förderung des Familienministeriums noch 330.000 Euro, begründet wurde die Einstellung mit dem knappen Budget. Beim Kampf gegen Rassismus und Antisemitismus sowie gegen Hass im Netz gebe es noch Luft nach oben - und genau hier leiste ZARA wertvolle Arbeit, sagte Meinl-Reisinger.

Vizekanzler Andreas Babler und Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner (beide SPÖ) hatten sich ebenfalls überrascht gezeigt und angekündigt, alle Möglichkeiten zu prüfen, um den Fortbestand des Vereins zu sichern. Die Grünen erneuerten am Mittwoch ihre Kritik an der Regierung, Frauensprecherin Meri Disoski sprach von einem "politischen Totalversagen": "Gekürzt wird hier auf dem Rücken von Gewaltbetroffenen - in der Mehrheit Frauen - und auf dem Rücken der ZARA-Mitarbeiter:innen, deren Jobs bereits gekündigt wurden."

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