Bis 17. August
Hipp-Rückruf: U-Haft für Verdächtigen verlängert
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von Quelle: APA, JOYN NewsEISENSTADT - ÖSTERREICH: ++ THEMENBILD ++ ZU APA0079 VOM 19.4.2026 - Ein Hipp-Babykostgläschen "Karotten mit Kartoffeln" aufgenommen am Sonntag, 19. April 2026, in Eisenstadt. Im Fall um mögliche Erpressung mit vergifteten Babykostgläschen von Hipp dürfte ein zweites manipuliertes Behältnis im Burgenland gekauft worden sein.
Bild: APA/APA/THEMENBILD/TOBIAS STEINMAURER
Der Verdächtige im Fall des Erpressungsversuchs gegen den deutschen Babykosthersteller Hipp bleibt weiterhin in Untersuchungshaft. Diese wurde am Dienstag bei einer Haftprüfung am Landesgericht Eisenstadt wegen Flucht-, Verdunkelungs- und Tatbegehungsgefahr bis 17. August verlängert, teilte das Gericht auf APA-Anfrage mit. Rechtsmittel wurden nicht angemeldet.
Das Wichtigste in Kürze
Der 39-jährige Verdächtige im Erpressungsfall gegen den Babykosthersteller HiPP bleibt wegen Flucht-, Verdunkelungs- und Tatbegehungsgefahr bis mindestens 17. August in Untersuchungshaft.
Ein Gutachten ergab, dass das im manipulierten Hipp-Gläschen gefundene Rattengift dem beim Verdächtigen sichergestellten Gift ähnelt, jedoch kein eindeutiger Beweis für dieselbe Herkunft vorliegt.
Bei der Haftprüfung wurde nach Angaben des Landesgerichts ein dringender Tatverdacht wegen Erpressung, schwerer Körperverletzung und Urkundenfälschung bejaht. Letzteres betrifft gefälschte Gehaltszettel für einen Kredit, die der Mann, wie bereits berichtet, zugab. Der 39-Jährige bleibt bis mindestens 17. August in Untersuchungshaft.
Slowake wurde am 2. Mai festgenommen
Vergangene Woche wurde bereits das Ergebnis eines Vergleichsgutachtens bekannt. Demnach ist das im sichergestellten Hipp-Glas enthaltene Rattengift ähnlich zu jenem, das an der Wohnadresse des Verdächtigen sichergestellt wurde. Das Mittel sei "in Konzentration und Verhältnis vergleichbar", hieß es von der Staatsanwaltschaft Eisenstadt. Ein Beweis, dass es sich um dasselbe Gift gehandelt habe, sei dies jedoch nicht.
Bei der Untersuchung des im Burgenland im April sichergestellten, manipulierten Hipp-Gläschens wurde festgestellt, dass das darin enthaltene Rattengift nicht lebensgefährlich gewesen wäre. Die Dosis war laut dem Gutachten aber hoch genug, um gesundheitsschädliche Auswirkungen zu verursachen. Der gebürtige Slowake war am 2. Mai im Bundesland Salzburg festgenommen worden. Er bestreitet, mit der Tat etwas zu tun zu haben.
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