Hisbollah-Chef sieht Nicht-Einhaltung von Waffenruhe
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von AgenturenQassem sieht Waffenruhe von Israel und USA nicht eingehalten
Bild: APA/APA/AFP/JOSEPH EID
Der Chef der Hisbollah, Naim Qassem, sieht keine Waffenruhe im Libanon und wirft Israel sowie den USA fortdauernde Militärattacken auf seine Miliz vor. "Es gibt keine Waffenruhe im Libanon, sondern eine andauernde israelisch-amerikanische Aggression", hieß es am Montag in einer im TV verlesenen Erklärung Qassems. Worte reichten nicht aus, um die Angriffe auf Zivilisten, Dörfer und Städte, die Zerstörung und die Tötung von Kindern, Frauen, Männern und Alten zu verurteilen.
Es gebe darüber hinaus keine "Gelbe Linie" oder Pufferzone, betonte er. Das israelische Militär hat den Südlibanon - nach dem Modell des auch nach einer Waffenruhe weiter zur Hälfte von Israel besetzten Gazastreifens - in mehrere Zonen aufgeteilt. Die sogenannte Gelbe Linie verläuft sechs bis zehn Kilometer entfernt von der israelischen Grenze. In dieser Zone, in der Dutzende von Dörfern liegen, führt Israel weiterhin militärische Einsätze durch, auch mit Bodentruppen.
Qassem betonte, ein Ausweg aus dem Konflikt könne nicht in einer Kapitulation liegen. Gespräche und Verhandlungen mit Israel kämen einer Kapitulation gleich. Die Hisbollah wird von Israels Erzfeind Iran unterstützt.






