Iran sagt neue Friedensgespräche mit den USA ab
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von AgenturenDie USA wollen wieder verhandeln
Bild: APA/APA/GETTY IMAGES NORTH AMERICA/TASOS KATOPODIS
Der Iran hat eine geplante neue Runde von Friedensgesprächen mit den USA abgesagt. Dies meldete die staatliche iranische Nachrichtenagentur IRNA am Sonntag, wenige Stunden nachdem US-Präsident Donald Trump die Entsendung von Unterhändlern nach Pakistan angekündigt hatte. Trump hatte mit einem Angriff auf den Iran gedroht, sollte die Regierung in Teheran seine Bedingungen nicht akzeptieren.
Die US-Delegation sollte am Montagabend in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad eintreffen, einen Tag vor Ablauf einer zweiwöchigen Feuerpause. Pakistan fungiert in dem Konflikt als zentraler Vermittler. Der pakistanische Ministerpräsident Shehbaz Sharif telefonierte am Sonntag mit dem iranischen Präsidenten Massoud Pezeshkian. In einer pakistanischen Mitteilung zu dem Gespräch blieb die Absage der Verhandlungen unerwähnt.
"Der Iran begründete sein Fernbleiben von der zweiten Gesprächsrunde mit den überzogenen Forderungen Washingtons, unrealistischen Erwartungen, ständigen Kurswechseln, widersprüchlichen Aussagen und der anhaltenden Seeblockade, die er als Bruch des Waffenstillstands betrachtet", meldete IRNA.
Der Iran-Krieg geht mittlerweile in die achte Woche. Tausende Menschen wurden seit dem 28. Februar bei US-israelischen Angriffen auf den Iran sowie bei einer gleichzeitigen israelischen Offensive im Libanon getötet. Der Iran reagierte darauf mit Raketen- und Drohnenschlägen auf arabische Nachbarstaaten, in denen sich US-Stützpunkte befinden. Die USA halten eine Blockade iranischer Häfen aufrecht, während die Regierung in Teheran den Schiffsverkehr durch die strategisch wichtige Straße von Hormuz sperrt.
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