Mehr als 200 Festnahmen bei Pro-Palästina-Demo in London

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von Agenturen

Protestierende forderten Aufhebung von Verbot der "Palestine Action"

Bild: APA/APA/AFP/CARLOS JASSO


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In London sind bei einer pro-palästinensischen Kundgebung 212 Menschen festgenommen worden. Das gab die Polizei am Samstag bekannt, zuvor schrieb sie im Onlinedienst X von Festnahmen von "92 Menschen im Alter von 27 bis 82 Jahren". Rund 300 bis 400 Menschen hatten sich auf dem Trafalgar Square im Zentrum der britischen Hauptstadt zu einem stillen Protest versammelt, um die Aufhebung des Verbots der Gruppe "Palestine Action" zu fordern.

Viele der Teilnehmer hielten Plakate mit der Aufschrift: "Ich bin gegen Völkermord, ich unterstütze Palestine Action." Am frühen Abend waren laut Polizei immer noch Demonstrierende vor Ort. Die Demonstranten, von denen einige schwarz-weiße palästinensische Tücher trugen und palästinensische Flaggen schwenkten, saßen auf dem Boden oder auf Campingstühlen. Die Londoner Metropolitan Police teilte in einem Beitrag auf X mit, dass sie "weiterhin Festnahmen vornehmen, wenn Personen ihre Unterstützung für eine verbotene Organisation bekunden."

Die Gruppe Palestine Action war im Sommer von der britischen Regierung unter Premier Keir Starmer auf Grundlage eines Anti-Terror-Gesetzes als terroristische Vereinigung eingestuft und verboten worden. Einige Mitglieder waren zuvor in eine Basis der Royal Air Force eingedrungen. Im Februar entschied die britische Justiz, dass das Verbot "unverhältnismäßig" sei. Die Regierung legte jedoch Berufung ein, sodass das Verbot bis zur Prüfung der Berufung vorerst weiterhin in Kraft bleibt. Die Gruppe verurteilt den Krieg im Gazastreifen, der durch den brutalen Angriff der palästinensischen Terrororganisation Hamas im Gazastreifen auf Israel am 7. Oktober 2023 ausgelöst worden war.

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