Mordprozess im Fall Fabian in Deutschland fortgesetzt
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von Agenturen++ ARCHIVBILD ++ Im Landgericht Rostock ging der Mordprozess im Fall Fabian weiter
Bild: APA/APA/dpa/Bernd Wüstneck
Vor dem Rostocker Landgericht in Nordostdeutschland ist der Prozess gegen eine 30-jährige Frau am Donnerstag fortgesetzt worden, die im Oktober 2025 den achtjährigen Fabian aus Güstrow getötet haben soll. Am Vormittag sollen zunächst Fabians Mutter und am Nachmittag dann der Vater des Buben aussagen. Die Angeklagte ist die Ex-Freundin des Vaters. Ihr werden Mord aus Heimtücke und niedrigen Beweggründen vorgeworfen.
Laut Anklage sollen Beziehungsprobleme eine zentrale Rolle für die Tat gespielt haben. Die 30-Jährige habe ziel- und zweckgerichtet gehandelt, um mit der Tötung des Buben einen Streitpunkt in der Beziehung zum Vater aus dem Weg zu räumen, hieß es in der Anklage. Der habe die Beziehung nicht fortführen wollen, weil er den Kontakt zu seinem Sohn nicht gefährden wollte.
Das Kind war am 10. Oktober 2025 verschwunden und vier Tage später an einem Teich bei Klein Upahl, etwa 15 Kilometer südlich von Güstrow, tot gefunden worden. Die Angeklagte, die seit 7. November in Untersuchungshaft sitzt, äußerte sich bisher nicht zu den Vorwürfen.
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