ÖHB-Frauen fixieren EM-Ticket mit 38:16 gegen Griechenland
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von AgenturenÖHB-Frauen um Ana Pandza durften zufrieden sein (Archivbild)
Bild: APA/APA/HELMUT FOHRINGER/HELMUT FOHRINGER
Mit einer Machtdemonstration haben die österreichischen Handballerinnen am Sonntag das Ticket für die Europameisterschaft 2026 fixiert. Im sechsten und letzten Qualifikationsspiel festigten die ÖHB-Frauen in Linz mit einem 38:16-(22:6)-Kantersieg gegen Außenseiter Griechenland den zweiten Gruppenplatz. Damit qualifizierte sich die Truppe von ÖHB-Teamchefin Monique Tijsterman souverän für die Endrunde im Dezember in Polen, Rumänien, Tschechien, der Slowakei und der Türkei.
Für Österreichs Frauen ist es die vierte Endrundenteilnahme bei einer EM oder WM in Serie bzw. die fünfte in den vergangenen sechs Jahren. In Gruppe 6 blieb Spanien in sechs Spielen makellos, dahinter folgte Österreich mit vier Siegen. Beste Werferin gegen Griechenland war Philomena Egger mit acht Toren. Auch die Griechinnen schafften es mit zwei Siegen zur EM, da die vier besten Dritten von sechs Gruppen ebenfalls das Ticket lösten.
Traumstart in Linz
In der Sportmittelschule Kleinmünchen erwischten die Österreicherinnen mit einem 7:0-Lauf nach neun Minuten einen Traumstart und schlossen an den deutlichen 38:23-Erfolg am Mittwoch gegen Gruppenschlusslicht Israel an. Während die Griechinnen mit dem Spiel der Tijsterman-Truppe überhaupt nicht zurechtkamen, blieben die Gastgeberinnen vor dem Tor eiskalt und kassierten erst nach zehn Minuten den ersten Gegentreffer. Katharina Pandza hatte bis dahin noch gar nicht mitgewirkt, die ÖHB-Spielmacherin kam erst nach einer Viertelstunde ins Spiel. Wenig später stand es 18:2 (22.)
Die ÖHB-Auswahl konnte sich auf die starke Torfrau Lena Ivancok verlassen und überzeugte in der Offensive mit schnellen Gegenstößen und extremer Wurfeffizienz. Mit einem 16-Tore-Vorsprung ging es freilich ohne Druck in die zweite Hälfte, die Tijsterman auch nutzte, um zu rotieren. Dennoch bauten die Österreicherinnen ihren Vorsprung weiter aus.






