Sturm - Hartberg torlos - 1:1 im Wiener Derby
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von Agenturen1:1 im Wiener Derby
Bild: APA/APA/GEORG HOCHMUTH/GEORG HOCHMUTH
Der LASK ist der große Gewinner des Bundesliga-Wochenendes: Während Tabellenführer Sturm Graz beim 0:0 im Steiermark-Duell gegen den TSV Hartberg Federn ließ, trennten sich die Austria und Rapid im 349. Wiener Derby 1:1 (1:0). Der Vorsprung von Sturm auf die zweitplatzierten Linzer schmolz auf zwei Zähler. Zwei weitere Zähler dahinter rangiert Rapid auf Platz drei, die Austria ist einen Punkt hinter dem Erzrivalen liegend Fünfter.
Salzburg hatte bereits am Freitag 2:3 gegen den LASK verloren und ist sechs Runden vor dem Ende punktegleich mit der Austria Fünfter (22). Am Tabellenende der Meistergruppe rangiert Hartberg (18). In den kommenden beiden Runden finden Doppel-Veranstaltungen statt. Es kommt zu den richtungsweisenden Heim- und Auswärtsduellen LASK - Sturm, Rapid - Hartberg sowie Salzburg - Austria.
Kara violetter Party-Crasher
Im ersten Derbyremis seit zweieinhalb Jahren war die Austria nach einem schweren Fehler von Romeo Amane durch Kelvin Boateng in Führung gegangen (34.). Für den 26-jährigen Ghanaer war es erst das zweite Tor für die Austria, er war anstelle von Johannes Eggestein (Muskelfaserriss) in die Startelf gerutscht. Ercan Kara gelang im Finish der Ausgleich (83.). Der "Joker" setzte einen langen Ball von Bendeguz Bolla mit einem gefühlvollen Kopfball ins lange Eck.
Die Austria-Fans - Rapid muss nach den Vorfällen bei der 0:2-Niederlage im Februar in Auswärtsderbys für längere Zeit ohne seinen Anhang auskommen - konnten einen vergebenen Heimsieg nachtrauern. Violett hatte die beiden ersten Saisonvergleiche mit den Hütteldorfern gewonnen.
Sturm patzt gegen Hartberg
Sturm hatte sich im Saisonverlauf zuvor zweimal 1:0 gegen den steirischen Rivalen durchgesetzt. Ein drittes Mal in Folge gelang das nicht. Während der Meister die Durchschlagskraft vermissen ließ, konnte Hartberg sogar mit einem nicht gegebenen Kopfballtor von Konstantin Schopp hadern. Referee Isa Simsek ahndete sofort einen leichten Stoß des vermeintlichen Torschützen gegen Mitchell (72.) - eine harte, aber wohl richtige Entscheidung.
Die 15.119 Zuschauer im ausverkauften Grazer Stadion sahen über 40 Schussversuche beider Mannschaften, aber nur einer davon ging laut Statistik auch aufs Tor. Sturm-Coach Fabio Ingolitsch kritisierte sein Team danach offen. "Es fehlte nicht am Willen, sondern wir haben ineffiziente Dinge gemacht. Wenn du nicht das tust, was sich lohnt, dann kommt wenig raus."
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