Österreich bei Digitalkompetenzen verbessert
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von AgenturenÖsterreich ist digital vorne dabei
Bild: APA/APA/THEMENBILD/MAX HERBST
Österreichs Bevölkerung ist bei den digitalen Basiskompetenzen besser geworden. Laut aktuellen Daten von Eurostat (Digital Skills Indicator 2.0) verfügen nun schon rund 70 Prozent über solche, erklärte Staatssekretär Alexander Pröll (ÖVP) in einer schriftlichen Mitteilung. Damit liege man deutlich über dem EU-Durchschnitt von rund 60 Prozent und rücke in die Spitzengruppe der Mitgliedstaaten vor.
Im Zwei-Jahresvergleich zeigt sich eine klare positive Dynamik, wurde betont: Seit 2023 konnte der Anteil der Bevölkerung mit zumindest grundlegenden digitalen Kompetenzen um rund fünf Prozentpunkte gesteigert werden. Parallel dazu verbesserte sich auch die Position im EU-Vergleich: 2021 lag Österreich noch auf Platz 9, 2023 auf Platz 8 und erreicht nun Platz 7.
Für Pröll zeigt der Aufstieg, dass die gebündelten Maßnahmen der Digitalen Kompetenzoffensive (DKO) wirken. Derzeit wird hier ein neuer Aktionsplan für KI-Kompetenzen finalisiert, und zwar für Bürgerinnen und Bürger, Schulen und Weiterbildung, Betriebe sowie die Verwaltungspraxis.
FPÖ für Recht auf analoges Leben
Die FPÖ nahm die Nachricht zum Anlass für Warnungen. Man dürfe nicht auf die Senioren vergessen, die wohl den größten Teil jener dreißig Prozent ausmachten, die über solche digitale Basiskompetenzen eben nicht verfügten, erklärte Seniorensprecherin Andrea-Michaela Schartel in einer Aussendung: "Deshalb ist es umso wichtiger, dass das Recht auf ein analoges Leben gesetzlich verankert wird."
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